Kategoriemargen
Die Standardmarge der Preisliste ist der Anfang — differenziert wird über die Kategoriemargen. Jede Zeile übersteuert Marge, Mindestmargen, Rundung und UVP-Deckel für einen Ausschnitt des Sortiments. Sie öffnen die Liste über die Suche nach Kategoriemargen oder aus der Preisberechnungseinrichtung.
Die Hierarchie: die spezifischste Zeile gewinnt
| Ebene | Schlüssel | Beispiel |
|---|---|---|
| 1 (höchste) | Artikel | Artikel 1000 immer mit 15 % |
| 2 | Kreditor + Kategorie | Zubehör von Kreditor 70000 mit 35 % |
| 3 | Kreditor | Alles von Kreditor 70000 mit 22 % |
| 4 | Kategorie | Warengruppe ZUBEHÖR mit 40 % |
| — | (keine Zeile) | Standardmarge der Preisliste |
Drei Zeilen, fertig
Sie führen 30 % Standardmarge, aber Drucker (Kategorie) nur mit 12 % — und das Verbrauchsmaterial Ihres Hauslieferanten (Kreditor + Kategorie) mit 45 %. Drei Zeilen bilden das ab; alles andere folgt der Standardmarge.
Felder je Zeile
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Preislistencode | Die Liste, für die die Übersteuerung gilt |
| Artikelkategorie / Kreditor / Artikel | Der Schlüssel — je nach Ebene gefüllt |
| Marge % | Übersteuert die Standardmarge (0 = Standard bleibt) |
| Min. Marge % / Min. Margenbetrag | Übersteuern die Untergrenzen (0 = Standard bleibt) |
| Rundungsmethode | Übersteuert die Rundung (leer = Standard bleibt) |
| Listenpreis als Maximum | UVP-Deckel je Ausschnitt an- oder abschalten |
Leere bzw. Null-Felder einer Zeile fallen auf die Werte der Preisliste zurück — Sie übersteuern immer nur das, was Sie eintragen. Welche Marge tatsächlich angewandt wurde, zeigt die Preis-Erklärung.