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Import-Einrichtung

Der Connector importiert über zwei Importdefinitionen des Hubs. Die Download-Links liegen nicht auf den Definitionen, sondern als Zugangsdaten in den ITscope-Einstellungen.

Die Importdefinitionen

Importcode Inhalt Importkategorie
ITSCOPE-FULL Vollexport: Produktstamm (product.csv), Distributor-Angebote (supplierItem.csv), Projektpreise (project.csv) und Zubehör (accessory.csv) Katalog
ITSCOPE-UPDATE Update-Export: nur Preise und Bestände der Angebote Lager

Neu angelegte Definitionen sind inaktiv; der Einrichtungsassistent aktiviert sie beim Fertigstellen. Fehlen sie einmal, legt Importdefinitionen erstellen auf der ITscope-Verbindungseinrichtung sie wieder an.


Die Import-Abschnitte

Für jede Definition gibt es einen Abschnitt: Vollimport (product / supplierItem / project) und Update-Import (inkrementell). Beide stehen auf der Lieferantenkarte ITSCOPE unter den ITscope-Einstellungen und auf der ITscope-Verbindungseinrichtung.

Feld Bedeutung
Aktiv Ob die Definition im Zeitplan und über die Import-Aktionen läuft. Nur mit Schreibrecht auf die Importdefinitionen änderbar
Status Inaktiv, Bereit, Letzter Import fehlgeschlagen oder %1 Datensätze importiert am %2
Aktion Beschreibung
Vollimport ausführen bzw. Update-Import ausführen Lädt den Export dieses Abschnitts herunter und importiert ihn. Ist die Definition inaktiv, bricht die Aktion mit einer Meldung ab, statt still nichts zu tun
Aus Datei importieren Spielt ein von Hand heruntergeladenes Export-ZIP mit der Definition dieses Abschnitts ein — im Abschnitt Update-Import also als Update

Der lieferantenweite Import

Wo der Hub alle Importe eines Lieferanten auf einmal startet — etwa mit Import ausführen in der Lieferantenliste —, führt ITscope nur den Vollimport aus. Der Vollexport enthält Preise und Bestände ohnehin; ein angehängter Update-Import wäre ein zweiter Download für dasselbe Ergebnis.


Der erste Import

Starten Sie den ersten Import mit Vollimport ausführen, etwa auf dem Dashboard. Er schreibt noch kein Angebot — und das ist gewollt. Er stellt den Produktstamm bereit, füllt den Herstellerkatalog und trägt jeden Distributor des Exports als inaktive Zeile in die Kreditorenzuordnung ein. Ein ITscope-Export enthält die Angebote aller Distributoren, die Ihr Konto sieht; eine Bezugsquelle wird daraus erst, wenn feststeht, welcher Kreditor der Distributor bei Ihnen ist.

Starten Sie den Download-Import erneut, bevor ein Distributor zugeordnet ist, lehnt der Connector vor dem Download ab und bietet den Weg zu den Kreditorenzuordnungen an.

Distributoren zuordnen

  1. Öffnen Sie ITscope-Verbindungseinrichtung → Distributoren zuordnen oder klicken Sie auf dem Dashboard auf die Kachel Distributoren aktiv.
  2. Die Kreditorenzuordnungen öffnen sich gefiltert auf ITscope. Jede Zeile ist ein Distributor mit Quellkreditoren-ID (der ITscope-Distributor-ID) und Quellkreditorenname.
  3. Ordnen Sie jedem Distributor, bei dem Sie einkaufen, einen Kreditor zu:
    • Zielkreditorennr. — den Kreditor von Hand eintragen und die Zeile auf Aktiv setzen. Wer ihn über den Drilldown auf Zielkreditorenname wählt, bekommt die Zeile gleich aktiv.
    • Kreditoren nach Namen zuordnen — sucht für die markierten Zeilen einen Kreditor mit passendem Namen und ordnet nur eindeutige Treffer zu.
    • Kreditoren anlegen — legt für markierte Zeilen ohne Kreditor einen neuen an (nur Nummer und Name; Buchungsgruppen, Zahlungsbedingungen und Adresse ergänzen Sie vor der ersten Buchung).
  4. Distributoren, bei denen Sie nicht einkaufen, bleiben inaktiv. Ihre Angebote werden bei jedem Import übersprungen und gezählt.

Je Distributor ein eigener Kreditor

Listet derselbe Kreditor denselben Artikel zweimal — über dieselbe Lieferanten- oder Herstellerartikelnummer —, schreibt der Connector keines der beiden Angebote, weil der Export nicht sagt, welches bestellbar ist. Wer mehrere Distributoren auf einen Kreditor legt, erzeugt genau diesen Fall.

Lauf 2

Starten Sie Vollimport ausführen erneut. Jetzt schreibt der Connector die Angebote jedes zugeordneten Distributors in die Lieferantendaten, wendet die Projektpreise an und legt die Zubehörbeziehungen an. Die Ergebnismeldung ITscope - Import fasst den Lauf zusammen; hat er nichts geschrieben, sagt ein Satz unter der Tabelle, warum — siehe Fehlerbehebung.


Vollimport und Update-Import

Der Vollexport ist die vollständige Wahrheit. Ein Angebot, das der Vollexport nicht mehr enthält, fällt nach dem Lauf auf Menge 0 und Status Entwurf — ein ausgelistetes Angebot sieht so nie mehr verkäuflich aus.

  • Das geschieht erst nach dem Lauf und nur, wenn er vollständig durchgelaufen ist. Bricht ein Import ab, wird nichts genullt.
  • Schreibt ein Vollimport kein einziges Angebot, obwohl aktive Angebote vorhanden sind, hält er vor dem Nullen an — das Sortiment bleibt auf dem Stand des letzten erfolgreichen Imports.
  • Taucht das Angebot in einem späteren Export wieder auf, wird es wieder aktiv.
  • Nullt ein Vollexport plötzlich einen großen Teil des Sortiments, ist das die Signatur eines abgeschnittenen Exports — prüfen Sie die Datei, bevor Sie weiterarbeiten.

Vor dem ersten Schreibzugriff prüft der Import die Kopfzeilen der Exportdateien. Weicht der Aufbau von dem ab, den der Connector liest, wird nichts importiert, und die Meldung nennt die Datei und die Spalte. Große Exporte schreibt der Connector in Blöcken zu 1.000 Zeilen; ein Katalog mit Hunderttausenden Angeboten sperrt andere Benutzer also nicht über Minuten. Läuft bereits ein ITscope-Import, startet kein zweiter — beide würden dieselben Angebote schreiben.

Der Update-Export bringt nur Preise und Bestände, keinen Produktstamm. Er schreibt über denselben Weg wie der Vollimport: Angebote, die er enthält, werden aktualisiert oder neu angelegt, und ein Angebot im Status Entwurf, das er wieder enthält, wird wieder aktiv. Was er nicht enthält, bleibt, wie es ist — er setzt nichts auf Entwurf. Projektpreise werden nach jedem Lauf erneut angewendet — ein Update überschreibt einen gültigen Projektpreis also nicht mit dem Distributorpreis.


Aus Datei importieren

Aus Datei importieren spielt eine ZIP-Datei ein, die Sie vorher aus ITscope heruntergeladen haben. Das Ergebnis ist dasselbe wie beim Download derselben Datei.

  • Auf dem Dashboard und der ITscope-Verbindungseinrichtung läuft die Aktion immer als Vollimport.
  • In den Import-Abschnitten läuft sie mit der Definition des Abschnitts.

Keine Vollexport-Datei im Update-Abschnitt

Voll- und Update-Export haben unterschiedliche Spaltenpositionen. Eine Vollexport-Datei im Abschnitt Update-Import lehnt der Import deshalb ab: „Der Update-Import hat den VOLLexport erhalten“ — es wurde nichts importiert. Kommt die Meldung beim Download, sind die beiden Links in den ITscope-Einstellungen vermutlich vertauscht.


Zeitplan

Die Aufgabenwarteschlange für alle Lieferanten-Connectoren legt der Hub an: Lieferantenkarte → Aufgabenwarteschlangenposten anlegen.

Posten Läuft Führt bei ITscope aus
merchantCENTRAL - Lieferanten-Katalogimport (alle Connectors) täglich zwischen 01:00 und 05:00 ITSCOPE-FULL
merchantCENTRAL - Lieferanten-Bestandsimport (alle Connectors) stündlich zwischen 06:00 und 23:00 ITSCOPE-UPDATE

Geplante Läufe prüfen vorher, ob ITscope eingeschaltet, die Definition aktiv und das Modul lizenziert ist. Bestehende Posten bleiben beim erneuten Anlegen unverändert.


Grenzen des Downloads

  • Fünf Minuten. Business Central Online wartet höchstens fünf Minuten auf eine Antwort. ITscope erzeugt den Export erst beim Aufruf des Links; bei einem großen Sortiment kann das länger dauern. Dann meldet der Import einen Fehler — kurz warten und erneut starten: Die inzwischen erzeugte Datei kommt in Sekunden.
  • 150 MiB. Größere Antworten lehnt Business Central Online ab. Ein Vollexport mit rund 350.000 Angeboten liegt mit etwa 85 MB deutlich darunter.
  • Drosselung. ITscope drosselt wiederholte Downloads und sperrt bei zu vielen Abrufen in Folge das Konto. Für Test- und Wiederholungsläufe laden Sie den Export einmal im Browser herunter und spielen ihn über Aus Datei importieren so oft ein, wie Sie ihn brauchen.