Integration API
Die merchantCENTRAL Integration API öffnet die Versandplattform für externe Systeme: Lagerverwaltung, Shopsysteme, Middleware oder Power Automate erzeugen Versandetiketten über eine REST-API, lesen Etiketten und Dokumente, stornieren Sendungen und erhalten Business Events.
Die API ist carrier-neutral. Sie arbeitet mit jedem installierten merchantCENTRAL Versand-Connector (DHL, DPD, GLS, UPS, Hermes, Rhenus) und läuft über denselben Weg wie der Dialog „Label erstellen": Lizenzprüfung, Versandregeln, Vertragsauflösung, Tracking-Eintrag und die Hub-Events des Carriers greifen bei jeder Anfrage.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| App | AD merchantCENTRAL Integration API |
| Modul | MCAPI, separat lizenziert, ein Preis für alle Carrier |
| Voraussetzung | merchantCENTRAL Hub ab 2.88 und mindestens ein aktivierter Versand-Connector |
| Basis-Pfad | /api/altenbrand/mcIntegration/v1.0/companies({id})/… |
| Authentifizierung | OAuth2 gegen Microsoft Entra ID, App-Benutzer in Business Central |
Lizenz
Die Integration API ist ein eigenes Modul. Sie starten die kostenlose 30-Tage-Demo aus dem
Einrichtungsassistenten oder der Einrichtungskarte. Ohne aktives Modul oder Demo enden Anfragen
mit Status Error und einem klaren Hinweis; es entsteht kein Etikett. Zusätzlich muss das
Carrier-Modul lizenziert sein, für das ein Etikett angefordert wird.
Der manuelle Weg über den Dialog „Label erstellen" bleibt vollständig im Carrier-Modul enthalten.
Einrichtung
- Installieren Sie die App aus AppSource. Der Hub muss bereits eingerichtet sein.
- Öffnen Sie Unterstützte Einrichtung → AD merchantCENTRAL Setup → Integration API einrichten.
- Registrieren Sie die Demo oder prüfen Sie die Lizenz.
- Legen Sie die Schutzmechanismen fest (siehe unten) und schließen Sie den Assistenten ab. Er aktiviert den wiederkehrenden Auftrag für asynchrone Anfragen.
- Aktivieren Sie das Modul im Hub unter Erweiterungen.
Zugriff für externe Systeme
- Registrieren Sie eine Anwendung in Microsoft Entra ID (Client Credentials).
- Legen Sie sie in Business Central unter Microsoft Entra-Anwendungen an und setzen Sie den Status auf Aktiviert.
- Weisen Sie ihr den Berechtigungssatz Integration API - Client zu, dazu den Benutzer-Berechtigungssatz jedes Versand-Connectors, für den sie Etiketten erstellen darf (zum Beispiel DHL Shipment - User).
Keinen Administrator-Berechtigungssatz vergeben
Der Client-Satz erlaubt genau das, was die Endpunkte brauchen: Anfragen anlegen und lesen, Etiketten lesen. Er kann weder Etiketten direkt schreiben noch eine Einrichtung ändern.
Schutzmechanismen
Jedes Etikett kostet beim Dienstleister Geld. Die Einrichtungskarte bietet deshalb:
| Einstellung | Wirkung |
|---|---|
| Standardmodus | Synchron erstellt das Etikett im API-Aufruf, Asynchron stellt es für die Aufgabenwarteschlange ein. Der Client kann den Modus je Anfrage überschreiben. |
| Max. Etiketten pro Stunde | Anfragen über dem Limit enden mit Error. 0 schaltet den Schutz ab. |
| Doppelte Etiketten zulassen | Standardmäßig aus: Ein Beleg, der schon ein Etikett mit Status Erstellt hat, wird abgewiesen. |
| Aufbewahrung (Tage) | Abgeschlossene, fehlgeschlagene und stornierte Anfragen werden danach entfernt. |
Dazu kommt die Idempotenz: externalReference + source ist eindeutig. Ein wiederholter
Aufruf mit derselben Referenz erzeugt kein zweites Etikett, sondern wird mit Verweis auf die
vorhandene Anfrage abgewiesen.
Überwachung
- API-Etikettenanfragen (Suche: Integration API) zeigt jede Anfrage mit Quelle, Referenz, Beleg, Status, Sendungsnummer und Fehlertext. Aktionen: Wiederholen, Anfrage stornieren, Ausstehende verarbeiten, Versandetikett.
- Die Einrichtungskarte zeigt Kacheln für ausstehende, heute fehlgeschlagene und heute abgeschlossene Anfragen sowie den Status der Aufgabenwarteschlange.
- Das Hub-Dashboard meldet heute fehlgeschlagene Anfragen in der Aufmerksamkeitsliste.
Nächste Schritte
- API-Referenz – Endpunkte, Felder, Beispiele, Business Events
- DHL Entwicklerschnittstelle – Service-Codes für Zusatzleistungen