merchantCENTRAL-Einrichtung (Referenz)
Die Setup-Karte bündelt alle globalen Einstellungen der merchantCENTRAL Plattform an einem Ort. Für die erstmalige Einrichtung nutzen Sie am besten die geführte Einrichtung; diese Seite dient als vollständige Feldreferenz.
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- Suche nach merchantCENTRAL-Einrichtung
- Oder im Dashboard → Einrichtung
Allgemein
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Dashboard aktivieren | Steuert, ob das merchantCENTRAL-Dashboard aktiv ist. |
| Im Rollencenter anzeigen | Blendet merchantCENTRAL in den Standard-Rollencentern ein. |
| Standard-Marktplatz | Im Dashboard vorausgewählter Marktplatz. |
Synchronisation
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Aufträge automatisch synchronisieren | Aufträge werden automatisch (per Aufgabenwarteschlange) abgerufen. |
| Bestand automatisch synchronisieren | Bestände werden automatisch an die Marktplätze gemeldet. |
| Preise automatisch synchronisieren | Preise werden automatisch an die Marktplätze gemeldet. |
Bestandsberechnung
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Bestandsberechnungsmethode | Legt fest, wie der verfügbare Bestand für alle Kanäle berechnet wird. |
| Standard-Lagerquelle | Eigenbestand, nur Lieferant (Streckengeschäft) oder kombiniert. |
| Globaler Sicherheitsbestand | Vom verfügbaren Bestand abgezogener Sicherheitsbestand (je Artikel überschreibbar). |
| Kanalübergreifender Abzug | Offene Aufträge anderer Kanäle abziehen, um Überverkäufe zu vermeiden. |
| Max. Angebotsalter Lieferanten (Tage) | Wie viele Tage ein Lieferantenangebot ohne Bestätigung durch einen Import bleiben darf, bevor seine Menge nicht mehr zählt. Leer = kein Höchstalter. Angebote ausgeschalteter Lieferanten und Angebote mit Status Fehler zählen nie. |
| Lieferantenbestand für Varianten zählen | Ob Lieferantenbestand für Marktplatz-Artikel mit Variantencode zählt. Standardmäßig aus: Lieferantenangebote gehören zu einem Artikel, nicht zu einer Variante, deshalb zählt nur der Eigenbestand der Variante. Eingeschaltet erhält jede Variante den vollen Lieferantenbestand des Artikels. |
→ Hintergründe: Bestandsberechnung.
Bearbeitungszeit
Wie viele Werktage vom Auftragseingang bis zum Versand vergehen – für Ware aus dem Eigenbestand und für Kreditoren, bei denen am Kreditor nichts gepflegt ist. Ob ein Marktplatz die Bearbeitungszeit verwendet, stellen Sie auf der Marktplatz-Karte ein.
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Bearbeitungszeit Eigenbestand (Tage) | Werktage vom Auftragseingang bis zum Versand aus dem eigenen Lager. 0 = Versand am selben Tag. Standard: 1. |
| Annahmeschluss Eigenbestand | Bis zu dieser Uhrzeit wird ein Auftrag am selben Werktag bearbeitet; spätere zählen ab dem nächsten Werktag. Ein Kreditor mit früherem Annahmeschluss bekommt einen Werktag mehr. Leer = ganztägig. |
| Standard-Bearbeitungszeit Lieferanten (Tage) | Gilt für Kreditoren ohne eigene Bearbeitungszeit. Standard: 3 – ein Kreditor, den niemand kennt, gilt als langsam. |
→ Hintergründe: Bearbeitungszeit.
Lieferanteneinstellungen
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Verpackungseinheitencode | Mengeneinheit für Verpackungseinheiten (z. B. VPE). Lieferanten mit „Preise pro Stück" werden auf diese Einheit umgerechnet. |
Versandlabel-Standards
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Standard-Versanddienstleistercode | Bei der Label-Erstellung vorausgewählter Dienstleister, wenn der Auftrag keinen Zusteller hat. |
| Standard-Zustellertransportartencode | Vorausgewählter Service (z. B. STANDARD). Leer = Systemstandard. |
| Verpackungsmaterialien verwenden | Verpackungsmaterialien bei der Label-Erstellung wählbar machen (füllt Maße und Taragewicht automatisch). |
| Standardfeld Paketverfolgungsnr. füllen | Schreibt die Sendungsnummer zusätzlich in das BC-Standardfeld Paketverfolgungsnr. der gebuchten Verkaufslieferung, dazu den Zusteller, zu dem die Nummer gehört. Bei Neuinstallationen eingeschaltet. |
Standardfeld Paketverfolgungsnr. füllen
Wofür das Standardfeld gebraucht wird
merchantCENTRAL führt die Sendungsnummer in einem eigenen Feld, weil das Standardfeld mit 30 Zeichen zu kurz für alle Formate ist. Alles außerhalb von merchantCENTRAL liest aber nur das Standardfeld – etwa der Shopify Connector von Microsoft, der die Nummer von dort an Shopify übergibt, oder die Aktion Paket verfolgen. Mit dem Schalter kommt die Nummer auch dort an.
- Eine Nummer je Lieferung: Eine Sendung aus mehreren Paketen erhält die Nummer des ersten Pakets.
- Nummer und Zusteller gehören zusammen: Wurde der Auftrag mit einem anderen Zusteller erfasst als das Etikett, übernimmt die Lieferung den Zusteller des Etiketts. Sonst stünde etwa eine DPD-Nummer neben DHL, und Shopify verlinkte die falsche Sendungsverfolgung.
- Von Hand eingetragene Nummern bleiben: Steht im Feld bereits eine Nummer, die nicht von merchantCENTRAL stammt, bleiben sie und der Zusteller daneben unverändert.
- Zu lange Nummern werden ausgelassen, nicht abgeschnitten – eine gekürzte Sendungsnummer würde auf ein fremdes Paket zeigen.
- Bestehende Installationen: Nach dem Update ist der Schalter aus. Schalten Sie ihn ein, wenn Sie das Standardfeld brauchen.
- Ein leeres Feld gilt als frei: Leeren Sie das Feld von Hand, füllt merchantCENTRAL es bei der nächsten Aktualisierung wieder. Schalten Sie den Schalter später aus, bleiben die bis dahin geschriebenen Nummern stehen.
Welche Nummer im Standardfeld steht
Ins Standardfeld kommt die Leitnummer der Lieferung – dieselbe Nummer, die merchantCENTRAL im Feld Sendungsverfolgungsnr. der gebuchten Lieferung führt.
- Die Leitnummer bleibt stabil: Sie gehört dem ersten Etikett der Lieferung, das eine Nummer trägt. Weitere Etiketten und neue Statusmeldungen ändern sie nicht.
- Wechsel nur nach Stornierung: Wird das Leit-Etikett storniert, übernimmt das Ersatz-Etikett für dieselbe Lieferung die Leitnummer – und das Standardfeld zieht mit, solange dort noch die bisherige Nummer von merchantCENTRAL steht.
- Stornierte Etiketten zählen nicht mit: Das Feld Sendungsverfolgungsnummern der gebuchten Lieferung zählt ein storniertes Etikett nicht mehr; ein storniertes und ersetztes Paket bleibt ein Paket.
- Retourenetiketten liefern nie die Nummer der Lieferung – die Retoure reist in die andere Richtung.
- Zustellerwechsel: Übernimmt die Lieferung den Zustellercode des Etiketts, wird der Zustellertransportartencode geleert – der Service gehörte zum bisherigen Zusteller.
- Nicht nur eigene Etiketten: Der Schalter wirkt ebenso für Sendungsnummern, die ein Lieferant im Streckengeschäft meldet, und für Nummern, die Sie auf der gebuchten Lieferung mit Sendungsnummer hinzufügen von Hand erfassen.
- Neue Leitnummer zu lang: Steht im Standardfeld noch die bisherige Nummer von merchantCENTRAL und ist die neue Leitnummer länger als 30 Zeichen, wird das Feld geleert. Die alte Nummer gehört dann nicht mehr zu dem Paket, das unterwegs ist.
Etikett vor oder nach dem Buchen?
Wird das Etikett am Auftrag vor dem Buchen erstellt, steht die Nummer schon beim Buchen in der Lieferung. Wird es nach dem Buchen aus der gebuchten Lieferung erstellt, schreibt merchantCENTRAL die Nummer unmittelbar nach der Etikettenerstellung nach. Holt eine andere Erweiterung die Lieferungen in der Zwischenzeit ab, sieht sie noch keine Nummer – erstellen Sie das Etikett in diesem Fall vor dem Buchen.
Versandkosten (Auftragsimport)
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Versandzeilenart | Verkaufszeilentyp für Versandkosten: Zu-/Abschlag (Artikel) verteilt, Sachkonto bucht direkt. |
| Versandnr. | Zu-/Abschlagsartikel oder Sachkonto für Versandkostenzeilen. |
| Kostenloser Versandmethodencode | Versandart bei kostenlosem Versand (Betrag = 0). |
| Zu-/Abschlags-ME-Code | Mengeneinheit für Gebührenzeilen (Zahlung und Versand). |
Dimensionen (Auftragsimport)
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Kundengruppen-Dimensionscode | Dimension zur Zuordnung einer Kundengruppe je Marktplatz (z. B. KUNDENGRUPPE). |
Abrechnungen
Was das Buchen der Abrechnungen der Marktplätze braucht. Bank- und Geldtransitkonto stehen je Marktplatz auf der Marktplatz-Karte.
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Abrechnungs-Buchungsblattvorlage / Abrechnungs-Buchungsblattname | Fibu-Buch.-Blatt, mit dem die Auszahlungen gebucht werden. Eine andere Vorlage leert den Buchungsblattnamen, wenn sie kein Buch.-Blatt dieses Namens hat. |
| Abrechnungs-Klärungskonto | Sachkonto für Beträge ohne Beleg und ohne Kontenzuordnung und für den unerklärten Rest einer Auszahlung. |
| Abrechnungstoleranz | Wie groß der unerklärte Rest einer Auszahlung höchstens sein darf; liegt er darüber, wird sie nicht gebucht. Standard: 0. |
Einzelheiten: Abrechnungen – Einrichtung.
Artikelerstellung
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Artikelerstellung aktiviert | Erlaubt das Anlegen von Artikeln aus Lieferantendaten. Schaltet die folgenden Felder frei. |
| Std. Artikelnr.-Schemacode | Artikelnr.-Schema für Artikel, deren Artikelkategorie kein eigenes nennt. Der Assistent zur Artikelerstellung kann es für einen Lauf übersteuern. |
| Std. Produktbuchungsgruppe | Standard-Produktbuchungsgruppe für neue Artikel. |
| Std. MwSt.-Produktbuchungsgruppe | Standard-MwSt.-Produktbuchungsgruppe. |
| Std. Lagerbuchungsgruppe | Standard-Lagerbuchungsgruppe. |
| Std. Basiseinheit | Standard-Basiseinheit. |
| Automatischer Abgleich per GTIN | Nicht zugeordnete Lieferantendaten automatisch per GTIN zuordnen. Gilt für jeden Lieferantenimport und für die Artikelvorschläge. |
| Automatischer Abgleich per HAN | Nicht zugeordnete Lieferantendaten automatisch per Herstellerartikelnummer zusammen mit dem Hersteller zuordnen. Findet das nichts – etwa weil der Hersteller unter anderem Namen geführt wird –, ordnet die Nummer allein zu, sofern genau ein Artikel sie trägt und dieser keinem anderen Hersteller gehört. Gilt für jeden Lieferantenimport und für die Artikelvorschläge. |
Der Import sucht in dieser Reihenfolge: zuerst Herstellerartikelnummer mit Hersteller, dann die GTIN, zuletzt die Herstellerartikelnummer allein. Eine GTIN ordnet nur zu, wenn sie genau ein Produkt bezeichnet: Platzhalter wie 5656565656562 oder 0111111111111 (höchstens zwei verschiedene Ziffern vor der Prüfziffer) zählen nicht, ebenso wenig eine GTIN, die mehrere Artikel tragen, oder ein Artikel, dessen Herstellerartikelnummer der des Angebots widerspricht. Platzhalter werden auch nicht in neue oder bestehende Artikel übernommen.
Der Import ordnet ein Angebot nur zu, solange es noch keinen Artikel hat. Eine bestehende Zuordnung – von Hand gesetzt oder aus der Artikelanlage – bleibt erhalten, solange ihr Artikel existiert. Ausnahme: Trägt der Artikel dieselbe Platzhalter-GTIN wie das Angebot und bestätigt seine Herstellerartikelnummer die des Angebots nicht, sucht der Import neu.
Bereinigung nach falschen Zuordnungen: Erst den Lieferantenimport laufen lassen – er löst die Zuordnungen, die nur über den Platzhalter entstanden sind, und sucht sie über die Herstellerartikelnummer neu. Danach die Platzhalter-GTIN aus dem Artikel löschen und dort die Herstellerartikelnummer in Gemeinsame Artikelnr. pflegen. In umgekehrter Reihenfolge bleiben die falschen Zuordnungen stehen. Eine von Hand gesetzte Zuordnung zu einem Artikel, der noch eine Platzhalter-GTIN trägt, löst der Import bei jedem Lauf wieder – sie hält, sobald der Platzhalter aus dem Artikel entfernt ist.
Entra ID & Azure Blob Storage
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Entra Mandanten-ID | Microsoft Entra ID (Azure AD) Mandanten-ID für die OAuth2-Authentifizierung. |
| Entra Client-ID | Application-(Client-)ID der Entra-ID-App-Registrierung. |
| Speicherkontoname | Azure-Speicherkonto, in dem Lieferantendateien liegen. |
| Clientgeheimnis | Status des OAuth2-Secrets. Per Klick eingeben/ändern – verschlüsselt im Isolated Storage abgelegt. |
Media Storage (Produktbilder)
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Medienspeicherkonto | Azure-Speicherkonto für Produktbilder (z. B. stmcmedia). |
| Media-CDN-Hostname | CDN-Hostname für öffentliche Bild-URLs (z. B. media.merchantcentral.de). |
| Media-Containername | Blob-Container für Bilder (Standard: images). |
| Bildablage | Wohin heruntergeladene Bilddateien gehen: Medienspeicher (einzige Ablage, aus der ein Kanal unter fester Adresse ausliefern kann), Hauptbild in Business Central (nur das erste Bild eines Artikels landet in der Datenbank, der Rest bleibt Link) oder Alle Bilder in Business Central. |
Doppelte Bilder werden nur erkannt, wenn die Datei geholt wird
Dieselbe Aufnahme kommt von Icecat, ITscope und dem Shop unter je eigener Adresse. Erkannt wird das über die Prüfsumme der Datei – und die entsteht erst beim Herunterladen. Steht die Bildablage auf Hauptbild in Business Central und ist kein Medienspeicher eingerichtet, wird ab dem zweiten Bild bewusst keine Datei mehr geholt: dort bleibt die Dublette als eigene Kachel stehen. Mit Medienspeicher oder Alle Bilder in Business Central greift die Erkennung. Die Adresse wird in jedem Fall verglichen, dieselbe URL kommt also nie zweimal in die Galerie.
Wartung
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Aktivitätsprotokoll Aufbewahrung (Tage) | Anzahl Tage, die Protokoll-Einträge aufbewahrt werden. |
E-Mail-Benachrichtigungen
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| E-Mail-Benachrichtigungen aktivieren | Aktiviert E-Mail-Benachrichtigungen global für alle Connectoren. |
| Standard-Benachrichtigungs-E-Mail | Standard-Empfänger (mehrere mit Semikolon trennen). |
| Absender-E-Mail-Konto | Absenderkonto; leer = Standard-E-Mail-Szenario von Business Central. |
| Bei Erfolg benachrichtigen | Benachrichtigung bei erfolgreichen Vorgängen. |
| Bei Fehler benachrichtigen | Benachrichtigung bei Fehlern. |
Aktionen
| Aktion | Beschreibung |
|---|---|
| Einrichtungsassistent | Öffnet die geführte Einrichtung. |
| Zahlungszuordnungen | Öffnet die Zuordnung der Zahlungsarten für den Auftragsimport. |
| Abrechnungs-Kontenzuordnung | Öffnet die Abrechnungs-Kontenzuordnung aller Marktplätze. |
| Aktivitätsprotokoll bereinigen | Löscht Protokoll-Einträge, die älter als die Aufbewahrungsfrist sind. |