Zum Inhalt

Auftrag stornieren

Schreibt ein Kunde, dass er seine Bestellung stornieren möchte, oder kommt eine Vorkasse nie an, stornieren Sie den Auftrag direkt in Business Central: Die Aktion Auftrag stornieren storniert ihn im Verkaufskanal, löscht den Verkaufsauftrag und informiert den Kunden.

Die Aktion finden Sie an der Marktplatz-Auftragskarte, in der Liste Marktplatz-Aufträge und am Verkaufsauftrag als Marktplatz-Auftrag stornieren.

Voraussetzungen

  • Der Auftrag hat einen Verkaufsauftrag und den Status Neu oder Importiert.
  • Aus dem Verkaufsauftrag ist noch nichts geliefert oder fakturiert.
  • Der Connector des Marktplatzes unterstützt das Stornieren. Shopware 6 und Shopify tun das; bei anderen Marktplätzen ist die Aktion nicht verfügbar.

Ablauf

  1. Wählen Sie Auftrag stornieren.
  2. Wählen Sie den Grund: Auf Kundenwunsch, Kein Zahlungseingang, Artikel nicht lieferbar oder Sonstiges.
  3. Legen Sie mit Kunden informieren fest, ob der Kunde benachrichtigt wird. Das Feld E-Mail von zeigt, wer ihm schreibt.
  4. Bestätigen Sie die Rückfrage. Die Stornierung im Verkaufskanal ist endgültig.

Danach geschieht in dieser Reihenfolge:

Schritt Was passiert
Prüfung Business Central prüft zuerst, ob der Verkaufsauftrag storniert werden darf – Kommissionierung, Lagerbelege, Seriennummern, Versandetiketten. Steht etwas im Weg, bricht die Aktion ab, bevor der Verkaufskanal etwas erfährt.
Verkaufskanal Der Auftrag wird im Shop storniert. Lehnt der Shop ab, bleibt alles, wie es war.
Business Central Der Verkaufsauftrag wird über die Auftragsstornierungen gelöscht – mit Archivversion, wenn die Verkaufseinrichtung archiviert. Die Stornierung steht dort mit der Herkunft Händler.
Kunde Die E-Mail geht raus – aus Business Central oder aus dem Verkaufskanal. Scheitert der Versand aus Business Central, bleibt die Stornierung bestehen; die Meldung nennt den Grund.

Meldet der Verkaufskanal die Stornierung später selbst zurück, erkennt merchantCENTRAL sie als bereits erledigt. Es entsteht keine zweite Stornierung und keine zweite E-Mail.


Wer dem Kunden schreibt

Das Feld Kunden-E-Mails von steht auf der Marktplatz-Karte und – zum Überschreiben je Shop – auf der Karte des Verkaufskanals.

Wert Wirkung
Standard Auf dem Marktplatz: Business Central. Auf dem Verkaufskanal: die Einstellung des Marktplatzes.
Business Central Business Central sendet die E-Mail mit der Vorlage von der Seite Kunden-E-Mail-Vorlagen. Im Shop wird ohne Shop-E-Mail storniert.
Verkaufskanal Der Shop schreibt dem Kunden selbst – Shopware 6 über den Flow Bestellung storniert, Shopify über seine Benachrichtigung.

Kann der Verkaufskanal eine E-Mail nicht selbst senden, kommt sie aus Business Central – auch wenn Verkaufskanal eingestellt ist. Der Kunde erhält nie zwei E-Mails.

Shopware 6: Flow prüfen

Steht die Einstellung auf Verkaufskanal, muss im Shop der Flow Bestellung storniert aktiv sein und eine E-Mail senden. Ist er abgeschaltet, erfährt der Kunde nichts.


E-Mail-Vorlagen

Die Seite Kunden-E-Mail-Vorlagen (über die Suche) enthält den Text, den Business Central sendet – je E-Mail-Art und Sprache. Beim ersten Öffnen legt merchantCENTRAL eine Vorlage ohne Sprache an; sie gilt für jeden Kunden, für dessen Sprache es keine eigene Vorlage gibt. Die Sprache eines Kunden ist der Sprachcode des Verkaufsauftrags.

Betreff und Text können Platzhalter enthalten, die beim Senden durch die Werte des Auftrags ersetzt werden:

Platzhalter Wert
{ExternalOrderNo} Bestellnummer im Shop
{OrderDate} Bestelldatum
{CustomerName} Name des Kunden
{SalesOrderNo} Nummer des Verkaufsauftrags
{ChannelName} Name des Verkaufskanals
{Reason} Grund der Stornierung, in der Sprache des Kunden
{CompanyName} Name Ihres Unternehmens

Die E-Mail geht an die E-Mail-Adresse, die der Shop mit der Bestellung geliefert hat, sonst an die des Verkaufsauftrags. Gesendet wird mit dem E-Mail-Konto der merchantCENTRAL-Einrichtung, ohne eines über das Standardszenario.