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Preise und Streichpreis

Ohne dieses Add-on kommt der Shopify-Preis aus der Debitorenpreisgruppe, die auf Microsofts Shop-Karte hinterlegt ist. Mit eingeschaltetem Zentrale Preise kommt er aus merchantCENTRAL.

Woher der Preis kommt

Es gilt die erste Quelle, die einen Preis hat:

Rang Quelle Wann
1 Fixierter KanalpreisMarktplatzpreis der Kanalzeile mit gesetztem Preis fixiert Sie haben den Preis für diesen Shop von Hand festgelegt
2 Zentrale Preisliste des Shops Auf der Shop-Karte ist eine Liste gewählt, meist die der Price Engine
3 KanalpreisMarktplatzpreis der Kanalzeile ohne Preisliste, oder die Liste hat für den Artikel keinen Preis
4 Microsofts eigene Berechnung keine der drei Quellen hat einen Preis

B2B-Kataloge bleiben unberührt. Preise, die an einem Shopify-Katalog hängen, berechnet weiterhin Microsofts Connector.

Der beste Preis der Preisliste

Aus der zentralen Preisliste zählt der beste heute gültige Preis, so wie Business Central ihn selbst ermitteln würde:

  • nur aktive Verkaufszeilen des Artikels,
  • Variante und Einheit passen oder sind leer,
  • Mindestmenge 0 oder 1,
  • Startdatum erreicht, Enddatum nicht überschritten,
  • Zeilen ohne Preis zählen nicht.

Die niedrigste Zeile gewinnt. So schlägt ein laufender Aktionspreis automatisch den regulären Preis und endet mit seinem Enddatum von selbst.

Eine Zeile ohne Einheit gilt für die Basiseinheit. Verkauft der Shop den Artikel im Karton zu zwölf Stück, geht der zwölffache Preis hinaus.

Brutto, Netto, Währung

Der Preis wird auf die Basis des Shops gebracht. Eine Bruttoliste für einen Nettoshop verliert die Mehrwertsteuer, eine Nettoliste für einen Bruttoshop bekommt sie hinzu — nach der MwSt.-Buchungsmatrix aus der Geschäftsbuchungsgruppe von Liste bzw. Shop und der Produktbuchungsgruppe des Artikels.

Steht ein Preis in einer anderen Währung als der Shop, wird er nicht übernommen. Der Grund steht im Anreicherungsprotokoll, und Microsofts eigener Preis geht hinaus. Ein leerer Währungscode und der Code der Mandantenwährung gelten dabei als dieselbe Währung.

Der Einstandspreis, den Shopify für seine Margenberichte führt, wird mitgegeben: je verkaufter Einheit und in der Währung des Shops.


Wann ein neuer Preis ankommt

Auslöser Was passiert
Die Price Engine schreibt einen neuen Preis in die Liste eines Shops Das Listing wird sofort für den nächsten Preislauf vorgemerkt; der neue Shop-Preis steht schon im Cockpit.
Ein Aktionspreis beginnt heute oder endete gestern Der Preislauf merkt das Listing zu Beginn selbst vor.
Für Synchronisierung vormerken in der Artikelliste Vormerkung von Hand.

Der geplante Lauf Shopify - Preise synchronisieren überträgt stündlich genau die vorgemerkten Listings. Ist nichts vorgemerkt, tut er nichts. Ein Listing, dessen Preis sich während des Laufs erneut ändert, bleibt vorgemerkt und geht beim nächsten Mal hinaus.

In der Artikelliste stehen Zentraler Preis und Preis in Shopify nebeneinander. Weichen sie ab, hat der nächste Preislauf den Shop noch nicht erreicht.


Der Streichpreis

Shopify-Themes zeigen den Streichpreis durchgestrichen neben dem Preis — als Preisermäßigung. In der EU muss die Referenz einer Preisermäßigung der niedrigste Preis der letzten 30 Tage sein (in Deutschland § 11 PAngV). Das ist deshalb die Vorgabe.

Einstellung Streichpreis Was durchgestrichen erscheint
Niedrigster Preis der letzten 30 Tage (Vorgabe) Aus der Preishistorie der zentralen Preisliste, die die Price Engine führt. Ohne Preisliste gibt es keinen.
UVP Die UVP der Kanalzeile, als Bruttopreis gelesen und für einen Nettoshop umgerechnet.
Keiner Kein Streichpreis.

UVP im Theme kennzeichnen

Shopify-Themes beschriften den Streichpreis nicht als UVP. Wer die UVP wählt, sollte im Theme einen Hinweis wie „UVP" ergänzen. Sonst liest der Kunde eine Preisermäßigung, und dafür gilt die 30-Tage-Regel.

Ein Streichpreis, der nicht höher ist als der Preis, wird nie gesendet. Shopify zeigte sonst denselben Betrag durchgestrichen daneben.