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Shopware 6 Umstellung auf Hub-Preise

Shopware 6 kann seine Preise auf zwei Wegen ermitteln:

  • Eigene Preise (bisher): Der Connector liest die Zeilen der Debitorenpreisgruppe des Shops aus allen Preislisten, fällt auf den VK-Preis der Artikelkarte zurück, wenn keine Zeile passt, und rechnet in die Shopwährung um.
  • Hub-Preise: Der Preis kommt aus der Verkaufspreisliste des Shops, wie merchantCENTRAL ihn für alle Marktplätze ermittelt – dieselbe Liste, die die Price Engine schreibt. Vor dem Senden prüft ihn die Preisprüfung von merchantCENTRAL. Staffelpreise kommen aus derselben Liste.

Nach dem Update läuft Shopware 6 unverändert mit den eigenen Preisen. Die Umstellung nehmen Sie selbst vor, wenn die Prüfung auf dieser Seite keinen Fehler mehr zeigt.

Seite öffnen

  • Shopware 6 Einrichtung → Aktion Hub-Preise

Was sich mit Hub-Preisen ändert

Thema Eigene Preise Hub-Preise
Preisquelle Debitorenpreisgruppe über alle Listen genau eine Verkaufspreisliste je Shop
Kein Listenpreis VK-Preis der Artikelkarte kein Preis; der Shop behält seinen bisherigen, der Artikel zeigt einen Preisfehler
Währung Umrechnung in die Shopwährung keine Umrechnung – die Liste muss in der Shopwährung geführt sein
Brutto/Netto Einstellung Artikelpreise inkl. MwSt. Kennzeichen Preise inkl. MwSt. der Preisliste
Preisprüfung Shopware 6 Gesperrte Preise Gesperrte Preise von merchantCENTRAL
Gesendet wird nach Änderungszeitpunkt was sich geändert und die Prüfung bestanden hat

Unverändert bleiben der Streichpreis (Pseudopreis) und die Steuersätze, mit denen der Connector einen Preis für Shopware in brutto und netto aufteilt.

Die Prüfung

Beim Öffnen prüft die Seite jeden aktiven Shop:

Gewicht Bedeutung
Fehler verhindert die Umstellung: keine passende Preisliste, eine Liste in anderer Währung, oder eine Liste, deren Preise inkl. MwSt. der Einstellung des Shops widerspricht – alle Preise würden sich um die MwSt. ändern.
Warnung sollten Sie vorher lesen: Artikel, deren Preis sich ändert – verglichen wird der heute veröffentlichte Nettopreis mit dem aus der Preisliste –, und Artikel, die künftig keinen Preis haben; weitere Preislisten der Debitorenpreisgruppe, die bisher mitzählten (etwa eine laufende Aktionsliste; eine abgelaufene zählt nicht); eine Liste, die für andere Debitoren eingerichtet ist; Bündel, deren Bestand der Hub künftig teilt; abweichende Steuersätze.
Hinweis sagt, was die Umstellung tut.

Sind Hub-Preise eingeschaltet, prüft die Seite nur noch, ob die Preisliste jedes Shops ihn weiter versorgen kann. Der Vergleich mit den eigenen Preisen und die Einstellung Artikelpreise inkl. MwSt. spielen dann keine Rolle mehr.

Die Preisliste eines Shops ist die, die dem Verkaufskanal auf der Marktplatzkarte schon zugeordnet ist, sonst die Preisliste des Shops, wenn sie Zeilen seiner Debitorenpreisgruppe hat, sonst die einzige aktive Liste dieser Gruppe.

Aktionen

Aktion Beschreibung
Auf Hub-Preise umstellen Nur ohne Fehler möglich. Überträgt die Preisliste jedes Shops auf seinen Verkaufskanal, ob der Shop aktiv ist, die Einstellungen der Preisprüfung (Einrichtung → Marktplatz, Shop → Verkaufskanal – nur bei der ersten Umstellung; eine spätere behält, was Sie im Hub eingestellt haben), den zuletzt veröffentlichten Preis als Bezug der Abweichungsregel, ob ein fixierter Preis brutto ist, und den Bündelinhalt. Freigaben der Shopware-6-Preisprüfung verfallen. Danach werden die Preise sofort aus den Listen übernommen und gehen mit der nächsten Preissynchronisation raus.
Erneut prüfen Prüft erneut, nachdem Sie eine Preisliste oder Einstellung korrigiert haben.
Hub-Preise ausschalten Kehrt zu den eigenen Preisen zurück. Der zuletzt veröffentlichte Preis wird wieder Bezug der eigenen Preisprüfung, und alle Online-Artikel gehen mit der nächsten Preissynchronisation einmal raus; die Meldung nennt ihre Zahl. Preislisten und Einstellungen im Hub bleiben für eine spätere Umstellung erhalten. Der Bündelinhalt bleibt ebenfalls im Hub und folgt weiter dem des Connectors: Der Hub teilt den Bestand eines Bündels in beiden Betriebsarten.
Marktplatz Öffnet die Marktplatzkarte, auf der die Preisliste jedes Verkaufskanals und die Preisprüfung eingestellt werden.

Der Verkaufskanal eines Shops folgt dem Shop auch nach der Umstellung: Deaktivieren oder aktivieren Sie einen Shop, gilt das ebenso für seinen Verkaufskanal im Hub, der Aufträge, Bestand und Preise nur für aktive Verkaufskanäle abruft.

Was mit Hub-Preisen nicht rausgeht

  • Ein gesperrter Preis und ein Preisfehler (kein Preis in der Liste, eine unpassende Liste): Der Shop behält seinen Preis. Das gilt auch für ein Artikel-Update – Texte, SEO-URL und Bestand gehen raus, Preis und Staffeln nicht, und ein neuer Artikel wird erst angelegt, wenn er einen Preis hat; die Fehlermeldung führt dann zum Artikel. Die vollständige Preis- und Mengensynchronisation sendet für einen Artikel mit Preisfehler den Bestand, für einen gesperrten nichts.
  • Ein Preis unter Einstand oder Mindestmarge im Moment des Sendens: Staffelpreise werden beim Senden aus der Liste gelesen, und der Einstandspreis ändert sich unabhängig vom Preis. Deshalb prüft der Connector diese beiden Grenzen unmittelbar vor dem Senden noch einmal; die nächste Preissynchronisation trägt die Sperre dann in Gesperrte Preise ein.

Erster Lauf nach der Umstellung

Bisher stand im Marktplatzpreis der Bruttopreis des Shops, künftig der Betrag aus der Preisliste. Die Umstellung verwirft den Bruttopreis für jeden Artikel ohne fixierten Preis, damit er weder als Listenpreis gesendet noch als Bezug der Preisprüfung genommen wird. Nach der Umstellung werden daher alle diese Preise einmalig als geändert markiert und mit der nächsten Preissynchronisation gesendet. Bis die Preise berechnet sind, geht für diese Artikel kein Preis raus.