Zum Inhalt

Amazon-Rechnungsuploads

Diese Seite ist Warteschlange und Protokoll der Rechnungen und Gutschriften, die Business Central zu Amazon hochlädt. Für jeden gebuchten Beleg eines Amazon-Auftrags sehen Sie, ob er noch auf das Senden, auf die Lieferung oder auf Amazons Daten wartet, gesendet wurde, von Amazon angenommen oder abgelehnt wurde – und warum. Amazon zeigt die hochgeladene Rechnung dem Käufer; bei Aufträgen über Amazon Business erwartet Amazon sie spätestens einen Werktag nach dem Versand.

Seite öffnen

  • Über die Suche: Amazon-Rechnungsuploads
  • Über das Amazon-Dashboard → Navigieren → Rechnungsuploads
  • Über den Hub-Monitor: Die Zeilen Fehlgeschlagene Amazon-Rechnungsuploads und Amazon-Rechnungen, die nach 24 Stunden nicht angenommen sind öffnen die Seite mit den betroffenen Belegen. Im Amazon-Dashboard heißen die Zeilen der Karte Wartet auf Sie Fehlgeschlagene Rechnungsuploads und Rechnungen nach 24 Stunden nicht angenommen; dort gilt zusätzlich der Marktplatz im Filter.
  • Von der gebuchten Verkaufsrechnung (Karte oder Liste) → Aktionen → Amazon → Amazon-Rechnungsupload, von der gebuchten Verkaufsgutschrift → Aktionen → Amazon → Amazon-Gutschriftsupload: Die Seite zeigt nur diesen Beleg. Ist er nicht eingereiht, sagt das eine Meldung.
  • Über die Amazon-VCS-Transaktionen → Navigieren → Amazon-Rechnungsuploads: die Uploads aller Belege des Auftrags.

Wie Sie auf einem Marktplatz in Rechnung stellen

Ob und was hochgeladen wird, legen Sie je Marktplatz im Feld Rechnungsupload der Amazon-Marktplatzteilnahme fest. Wählen Sie, was Sie in Seller Central für den Umsatzsteuer-Berechnungsservice von Amazon (VCS) eingerichtet haben:

Rechnungsupload Wer stellt den Beleg aus Was der Connector tut
Aus (Standard) – Lädt nichts hoch.
Eigene Rechnungen ohne VCS Sie; die Umsatzsteuer berechnen Sie selbst. Lädt jede gebuchte Rechnung hoch, mit Amazon-Auftrags-ID, Rechnungsnummer und Belegart. Gutschriften nimmt Amazon ohne VCS nicht an; sie werden nicht hochgeladen.
VCS mit eigenen Rechnungen Sie; die Umsatzsteuer berechnet Amazon. Lädt Ihre Rechnungen und Gutschriften hoch – Amazon erwartet eine Rechnung je Lieferung und eine Gutschrift je Retoure oder Erstattung –, mit den IDs und Beträgen aus Amazons Rechnungsdatenbericht. Vorher gleicht der Connector Gesamtbetrag und MwSt. centgenau mit Amazons Berechnung ab (siehe Mit VCS: Abgleich mit Amazons Daten).
VCS mit Amazon-Rechnungen Amazon Lädt nichts hoch. Der Connector importiert Amazons Umsatzsteuer-Berechnungsbericht; die gebuchte Rechnung bzw. Gutschrift zeigt dann Amazons Nummer im Feld Amazon-Rechnungsnr. bzw. Amazon-Gutschriftsnr., die Rechnung selbst öffnen Sie in Seller Central (siehe Amazon-VCS-Transaktionen).

Wählen Sie Eigene Rechnungen ohne VCS oder VCS mit eigenen Rechnungen, legt der Connector den Job INVOICE_UPLOAD an und setzt Rechnungen hochladen ab auf heute, falls das Feld leer ist. Wählen Sie VCS mit eigenen Rechnungen oder VCS mit Amazon-Rechnungen, legt er den Job VCS_REPORTS an, der Amazons VCS-Berichte importiert. Automatisierung einrichten auf der Amazon-Verwaltung legt beide Jobs ebenfalls an, sobald ein Marktplatz sie braucht.


So kommt der Beleg zu Amazon

  1. Buchen reiht ein. Buchen Sie eine Rechnung zu einem Amazon-Auftrag, entsteht hier eine Zeile mit Status Ausstehend – sofern ein Marktplatz Rechnungen hochlädt und die Rechnung nicht vor dem frühesten Datum Rechnungen hochladen ab dieser Marktplätze gebucht ist. Ob sie wirklich hinausgeht, entscheidet beim Senden der Marktplatz, auf dem der Auftrag einging. Gutschriften reiht das Buchen nur ein, wenn ein Marktplatz VCS mit eigenen Rechnungen nutzt. Das Buchen erzeugt kein PDF und ruft Amazon nicht auf.
  2. Der Job sendet. Der Job INVOICE_UPLOAD läuft alle 15 Minuten an jedem Tag der Woche. Er prüft die fälligen Zeilen (siehe Vor dem Senden), erzeugt für jeden Beleg das PDF und sendet es als eigenen Feed UPLOAD_VAT_INVOICE an den Marktplatz des Auftrags – mit der Amazon-Auftrags-ID, der Belegnummer als Rechnungsnummer und der Belegart. Das PDF entsteht aus der Berichtsauswahl für Verkaufsrechnungen bzw. -gutschriften; ein Layout aus den Dokumentlayouts des Debitors hat Vorrang. Ein Lauf sendet höchstens fünf Belege, im Abstand von drei Sekunden; die übrigen sendet der nächste Lauf. Fällige Rechnungen hochladen im Amazon-Dashboard (→ Verarbeiten) startet einen solchen Lauf nach einer Rückfrage sofort und nennt die Zahl der gesendeten Belege.
  3. Amazon antwortet. Nach dem Senden steht die Zeile auf Gesendet. Sobald Amazon den Feed verarbeitet hat und die Feed-Statusprüfung (Job FEED_PROCESS) den Verarbeitungsbericht gelesen hat, steht sie auf Angenommen, Abgelehnt – mit Amazons Code und Grund – oder Wartet auf Lieferung. Sagt der Bericht nichts über den Beleg oder lässt er sich nicht lesen, sendet der Job ihn erneut. Hat Amazon den Feed nicht verarbeitet, steht die Zeile auf Fehler und wartet auf Wiederholen.
  4. Mit VCS hat Amazons Bericht das letzte Wort. Bei VCS mit eigenen Rechnungen importiert der Job VCS_REPORTS alle sechs Stunden Amazons Rechnungsdatenbericht. Führt Amazon den Beleg dort als hochgeladen, steht die Zeile auf Angenommen – auch nach einer früheren Ablehnung. Lehnt Amazon ihn dort ab, steht sie auf Abgelehnt mit Amazons Grund. Einzelheiten unter Amazon-VCS-Transaktionen.

Vor dem Senden

Bevor der Connector das PDF erzeugt, prüft er den Beleg. Was nicht hinausgeht, erhält seinen Status gleich hier:

  • Marktplatz. Lädt der Marktplatz des Auftrags keine Rechnungen hoch, wird der Upload Nicht erforderlich, ebenso bei einer Gutschrift für einen Marktplatz ohne VCS mit eigenen Rechnungen. Auch ein Beleg, der vor Rechnungen hochladen ab dieses Marktplatzes gebucht wurde, wird Nicht erforderlich – es sei denn, er wurde von Hand angefordert. Kennt merchantCENTRAL den Marktplatz des Auftrags nicht oder fehlt seine Marktplatzteilnahme, endet der Versuch mit Fehler.
  • Rechnungsnummer. Amazon nimmt in einer Rechnungsnummer nur die Buchstaben A–Z, Ziffern, Leerzeichen und die Zeichen , / \ - _ ; : # an. Eine Belegnummer mit anderen Zeichen, etwa einem Punkt, setzt der Connector auf Abgelehnt, ohne Amazon aufzurufen.
  • Versand. Amazon nimmt eine Rechnung erst an, wenn der Auftrag für Amazon versandt ist. Hat der Auftrag Versandbestätigungen auf der Seite Amazon-Versandbestätigungen, aber keine davon steht auf Bestätigt oder Nicht erforderlich, wartet die Rechnung (Wartet auf Lieferung), und der Job prüft nach 30 Minuten erneut. Hat der Auftrag keine Versandbestätigung, geht die Rechnung hinaus, und Amazon entscheidet.
  • VCS. Bei VCS mit eigenen Rechnungen folgt der Abgleich mit Amazons Daten (nächster Abschnitt).

Mit VCS: Abgleich mit Amazons Daten

Bei VCS mit eigenen Rechnungen berechnet Amazon die Umsatzsteuer selbst und erwartet für jede Lieferung eine Rechnung und für jede Retoure oder Erstattung eine Gutschrift – mit genau seinen Beträgen. Der Connector sucht deshalb im Rechnungsdatenbericht die Transaktion, auf die der Beleg antwortet: für eine Rechnung eine Lieferung, für eine Gutschrift eine Retoure oder Erstattung desselben Auftrags, mit demselben Gesamtbetrag. Die Regeln stehen unter Amazon-VCS-Transaktionen.

  • Der Bericht führt nichts Passendes auf. Der Beleg wartet (Wartet auf Amazon-Daten); nach jedem Import des Berichts prüft der Job ihn erneut. Erstattungen und späte Lieferungen erscheinen im Bericht erst nach einer Weile.
  • Der Bericht führt nur andere Beträge des Auftrags auf, etwa bei einer Teillieferung: Der Beleg wartet einen Tag, dann wird er Betragsabweichung.
  • Die Beträge weichen ab. Weichen Gesamtbetrag oder MwSt. auch nur um einen Cent von Amazons Berechnung ab, würde Amazon den Beleg ablehnen. Der Connector sendet ihn nicht, sondern setzt Betragsabweichung; die Fehlermeldung nennt beide Beträge und den Weg zur Korrektur.
  • Amazon stellt den Beleg selbst aus (Invoice by Amazon): Der Upload wird Nicht erforderlich.
  • Amazon hat für die Transaktion schon einen Beleg: Hat Business Central ihn hochgeladen, ist der Upload Angenommen, sonst Manuell hochgeladen.
  • Alles passt: Der Beleg geht mit Amazons Beträgen hinaus – eine Gutschrift negativ, wie Amazon sie führt –, dazu mit der Sendungs-ID und bei einer Gutschrift mit der Transaktions-ID ihrer Retoure oder Erstattung.

Auf Amazons Daten wartet ein Beleg höchstens sieben Tage, auf die Lieferung höchstens drei Tage, jeweils ab Beginn des Wartens. Danach steht er auf Abgelehnt, und die Fehlermeldung sagt, was zu prüfen ist. Wiederholen und Jetzt hochladen starten die Wartezeit neu.

Gutschriften

Gutschriften nimmt Amazon nur bei VCS mit eigenen Rechnungen an, und nur zusammen mit der Retoure oder Erstattung, auf die sie antworten.

  • Buchen Sie eine Gutschrift zu einem Amazon-Auftrag – etwa aus einer Reklamation, die der Retourenimport angelegt hat (siehe Amazon-Retouren) –, wird sie hier eingereiht, sofern ein Marktplatz VCS mit eigenen Rechnungen nutzt. Gehört der Auftrag zu einem Marktplatz mit einer anderen Einstellung, wird sie Nicht erforderlich.
  • Der Connector sucht im Rechnungsdatenbericht die Retoure oder Erstattung des Auftrags mit dem Gesamtbetrag der Gutschrift und sendet die Gutschrift mit deren Transaktions-ID und Amazons Beträgen. Erstattungen älterer Aufträge findet der Import im Bericht der noch offenen Belege, der die Aufträge der letzten 90 Tage umfasst.
  • Korrektur einer Rechnung, die Amazon nie erhalten hat: Stornieren Sie eine solche Rechnung – etwa nach einer Betragsabweichung – mit Korrigieren oder Stornieren an der gebuchten Verkaufsrechnung, braucht Amazon keinen der beiden Belege: Gutschrift und stornierte Rechnung werden Nicht erforderlich, und die Lieferung der Rechnung ist frei für die korrigierte Rechnung. Hat Amazon die Rechnung schon (Gesendet, Angenommen oder Manuell hochgeladen), behandelt der Connector die Gutschrift wie jede andere: Sie wartet auf eine Retoure oder Erstattung im Bericht.

Felder

Feld Beschreibung
Belegart Rechnung oder Gutschrift.
Belegnr. Gebuchte Verkaufsrechnung bzw. -gutschrift, deren PDF an Amazon geht. Ihre Nummer ist die Rechnungsnummer, die Amazon dem Käufer zeigt.
Buchungsdatum Buchungsdatum des Belegs. Zusammen mit Rechnungen hochladen ab entscheidet es, ob der Job den Beleg hochlädt.
Auftragsnr. Verkaufsauftrag, aus dem die Rechnung gebucht wurde; bei Gutschriften leer.
Amazon-Auftrags-ID Amazon-Auftrag des Belegs, aus dessen Feld Externe Belegnummer.
Amazon-Marktplatz Marktplatz, auf dem der Auftrag einging; nur dorthin geht der Upload. Er steht schon beim Einreihen fest, so findet der Marktplatz-Filter des Amazon-Dashboards auch Belege, die nie hinausgingen.
Status Stand des Uploads, farblich hervorgehoben (siehe unten).
Fehlercode Amazons Code zu einer Ablehnung, z. B. 79513 für fehlende Auftragsangaben – oder 79517, wenn Amazon den Auftrag noch nicht als versandt sieht (Wartet auf Lieferung).
Fehlermeldung Warum der Beleg nicht gesendet wurde, worauf er wartet oder was Amazon zurückgemeldet hat – meist mit dem nächsten Schritt.
Sendungs-ID Nur VCS: Amazon-Lieferung, zu der die Rechnung gehört, aus dem Rechnungsdatenbericht; bei einer Gutschrift die Lieferung der zurückgegebenen oder erstatteten Artikel (standardmäßig ausgeblendet).
Transaktions-ID Nur VCS: Amazon-Transaktion, auf die der Beleg antwortet – die Lieferung einer Rechnung, die Retoure oder Erstattung einer Gutschrift (standardmäßig ausgeblendet).
Upload-Art Rechnungsupload des Marktplatzes beim Senden (standardmäßig ausgeblendet).
Gesamtbetrag Gesamtbetrag inkl. MwSt., festgehalten beim Senden. Bei VCS mit eigenen Rechnungen ist es Amazons Betrag, der mit dem Beleg an Amazon ging – bei einer Gutschrift negativ.
Gesamt-MwSt.-Betrag MwSt.-Betrag dazu, ebenso beim Senden festgehalten – bei VCS mit eigenen Rechnungen Amazons Wert.
Währungscode Währung der Beträge (standardmäßig ausgeblendet).
Eingereiht am Wann der Beleg eingereiht wurde. Jetzt hochladen, Wiederholen und Amazon-Transaktion wählen setzen den Zeitpunkt neu; ab hier zählt der Hub-Monitor die 24 Stunden.
Gesendet am Wann der Beleg zuletzt an Amazon ging.
Nächster Versuch am Wann der Job einen fehlgeschlagenen oder wartenden Upload erneut prüft (standardmäßig ausgeblendet).
Versuche Wie oft das Senden fehlgeschlagen ist. Der Job versucht es erneut, bis 3 Versuche erreicht sind; abgelehnte Belege und Betragsabweichungen stehen sofort auf 3. Drosselt Amazon, zählt das nicht.
Manuell angefordert Der Upload wurde von Hand angefordert, mit Jetzt hochladen oder an der gebuchten Rechnung bzw. Gutschrift. Ein solcher Beleg geht auch hinaus, wenn er vor Rechnungen hochladen ab gebucht wurde (standardmäßig ausgeblendet).
Feed-ID Amazon-Feed, der den Beleg transportiert hat (standardmäßig ausgeblendet).

Die Liste zeigt die zuletzt eingereihten Belege zuerst.

Status

Status Bedeutung
Ausstehend (gelb) Wartet auf den nächsten Lauf des Jobs. War Amazon ausgelastet oder hat nicht geantwortet, nennt Fehlermeldung das.
Wartet auf Lieferung (gelb) Für Amazon ist der Auftrag noch nicht versandt: Seine Versandbestätigung ist noch nicht bei Amazon, oder Amazon hat 79517 gemeldet. Der Job versucht es nach 30 Minuten bzw. einer Stunde erneut, längstens drei Tage.
Wartet auf Amazon-Daten (gelb) Nur VCS mit eigenen Rechnungen: Der Rechnungsdatenbericht führt die Lieferung, Retoure oder Erstattung des Belegs noch nicht auf, oder nur Transaktionen mit anderen Beträgen. Nach jedem Import des Berichts prüft der Job erneut. Nach einem Tag mit nur anderen Beträgen wird daraus Betragsabweichung; führt der Bericht sieben Tage lang nichts Passendes auf, Abgelehnt.
Gesendet (gelb) An Amazon gesendet; Amazons Verarbeitungsbericht steht noch aus.
Angenommen (grün) Amazon hat den Beleg angenommen. Bei VCS kann der Rechnungsdatenbericht das später noch in Abgelehnt ändern.
Abgelehnt (rot) Amazon hat den Beleg abgelehnt – Fehlercode und Fehlermeldung nennen Amazons Grund und, wo bekannt, den nächsten Schritt. Hier enden auch eine unzulässige Rechnungsnummer und eine abgelaufene Wartezeit. Der Job sendet den Beleg nicht erneut.
Fehler (rot) Das Senden ist fehlgeschlagen, bevor Amazon entschieden hat, z. B. weil kein PDF entstand oder der Marktplatz des Auftrags unbekannt ist. Der Job versucht es nach 15 bzw. 30 Minuten erneut, bis 3 Versuche erreicht sind.
Betragsabweichung (rot) Nur VCS mit eigenen Rechnungen: Gesamtbetrag oder MwSt. des Belegs weichen von Amazons Umsatzsteuerberechnung ab, oder keine Transaktion des Auftrags hat den Gesamtbetrag des Belegs. Amazon würde den Beleg ablehnen; der Connector sendet ihn nicht. Zählt als fehlgeschlagen.
Nicht erforderlich Nichts hochzuladen; den Grund nennt Fehlermeldung: Der Marktplatz lädt keine Rechnungen hoch, eine Gutschrift auf einem Marktplatz ohne VCS mit eigenen Rechnungen, der Beleg ist vor Rechnungen hochladen ab gebucht, Amazon stellt den Beleg selbst aus, oder eine Gutschrift storniert eine Rechnung, die Amazon nie erhalten hat.
Manuell hochgeladen (grün) Der Beleg ist in Seller Central hochgeladen: von Ihnen so markiert, oder der Rechnungsdatenbericht meldet einen außerhalb von Business Central hochgeladenen Beleg. Der Job sendet ihn nicht.

Aktionen

Aktion Beschreibung
Jetzt hochladen Lädt die markierten Belege nach einer Rückfrage sofort hoch, statt auf den Job zu warten – auch abgelehnte, fehlgeschlagene, wartende und vor Rechnungen hochladen ab gebuchte. Alle markierten werden neu eingereiht und gelten als von Hand angefordert; gesendet werden höchstens fünf, den Rest sendet der Job. Ausgenommen sind Belege, die Amazon angenommen hat, die von Hand hochgeladen wurden oder die gesendet sind und noch auf Amazons Antwort warten. Die Zusammenfassung zählt Gesendet, Bereits bei Amazon, Wartet (auf Lieferung oder Amazon-Daten), Nicht erforderlich, Für den Job eingereiht und Fehlgeschlagen – dazu zählt auch die Betragsabweichung.
Wiederholen Reiht die markierten Uploads mit Status Abgelehnt, Fehler, Betragsabweichung, Ausstehend oder einem Wartestatus nach einer Rückfrage mit neuen Versuchen wieder ein und nennt ihre Zahl. Auch gesendete Uploads, auf die Amazon seit einem Tag nicht geantwortet hat oder deren Feed fehlt, nimmt die Aktion. Die Wartezeiten beginnen neu. Der nächste Lauf des Jobs sendet die Belege.
Als manuell hochgeladen markieren Hält nach einer Rückfrage fest, dass Sie die markierten Belege in Seller Central hochgeladen haben, und nennt ihre Zahl – etwa bei einem Auftrag mit mehreren Lieferungen. Der Job sendet sie danach nicht mehr. Von Amazon angenommene Belege bleiben, wie sie sind.
Amazon-Transaktion wählen Nur VCS mit eigenen Rechnungen: Wählen Sie für die aktuelle Zeile die Lieferung, Retoure oder Erstattung aus dem Rechnungsdatenbericht, auf die der Beleg antwortet – wenn sein Gesamtbetrag zu keiner Transaktion des Auftrags passt oder zu mehreren. Zur Auswahl stehen nur Transaktionen des Auftrags, die zur Belegart passen und keinem anderen Beleg gehören. Danach ist der Upload wieder eingereiht; beim Senden prüft der Connector die Beträge erneut. Gibt es keine solche Transaktion, nennt eine Meldung den Weg zu den Amazon-VCS-Transaktionen.
Fehlende Rechnungen einreihen Sucht gebuchte Rechnungen und Gutschriften von Amazon-Aufträgen, die noch nicht in dieser Liste stehen – etwa weil sie vor dem Einschalten des Rechnungsuploads gebucht wurden –, nennt ihre Zahl und das Datum, ab dem gesucht wird, und reiht sie nach einer Rückfrage ein. Rechnungen sucht sie ab dem frühesten Rechnungen hochladen ab der Marktplätze, die Rechnungen hochladen, Gutschriften ab dem frühesten Datum der Marktplätze mit VCS mit eigenen Rechnungen. Beim Senden gilt wieder das Datum des Marktplatzes, auf dem der Auftrag einging. Lädt noch kein Marktplatz Rechnungen hoch, verweist die Meldung auf das Feld Rechnungsupload.
PDF herunterladen Lädt das PDF herunter, das der Upload an Amazon sendet – zur Kontrolle vorher. Es entsteht wie beim Upload aus der Berichtsauswahl.
Gebuchter Beleg Öffnet die gebuchte Verkaufsrechnung bzw. -gutschrift der Zeile.
Feed Öffnet den Feed des Uploads im Amazon-Feed-Tracker, mit Amazons Verarbeitungsbericht.
Amazon-VCS-Transaktionen Öffnet die Amazon-VCS-Transaktionen des Auftrags der Zeile, mit Amazons Beträgen und Status.

Tipps

Fehlgeschlagene Uploads

Nach 3 Fehlversuchen sendet der Job einen Beleg nicht mehr von selbst. Einen abgelehnten Beleg und eine Betragsabweichung sendet er gar nicht erneut – dieselben Daten würden wieder scheitern. Sie bleiben mit Fehler, Abgelehnt bzw. Betragsabweichung stehen; der Hub-Monitor zeigt sie unter Fehlgeschlagene Amazon-Rechnungsuploads, und die Fehlerbenachrichtigung des Hubs meldet jeden einmal per E-Mail – mit den Belegnummern, die Gründe stehen nur hier. Beheben Sie die Ursache und wählen Sie Wiederholen.

Nach 24 Stunden nicht angenommen

Belege, die 24 Stunden nach dem Einreihen noch Ausstehend, Gesendet oder in einem Wartestatus sind, zeigt der Hub-Monitor unter Amazon-Rechnungen, die nach 24 Stunden nicht angenommen sind. Prüfen Sie dann, ob die Jobs INVOICE_UPLOAD und FEED_PROCESS laufen und – bei VCS – ob die VCS-Berichte ankommen: VCS-Bericht importiert am und VCS-Berichtsfehler an der Amazon-Marktplatzteilnahme.

Wenn Amazon drosselt

Amazon nimmt von einem Verkäuferkonto einen Feed je zwei Minuten an, bis zu 15 auf einmal – für alle Feeds zusammen, also auch Preise, Bestand und Listings. Deshalb sendet ein Lauf höchstens fünf Belege. Drosselt Amazon (HTTP 429), meldet einen Serverfehler oder antwortet nicht, sendet der Lauf nichts mehr: Der Beleg verbraucht keinen Versuch und wartet als Ausstehend auf einen späteren Lauf.

Einen Beleg von Hand hochladen

Rechnung zu Amazon hochladen an der gebuchten Verkaufsrechnung (Karte und Liste, Aktionen → Amazon) lädt eine Rechnung nach einer Rückfrage sofort hoch – auch eine vor Rechnungen hochladen ab gebuchte oder eine zuvor abgelehnte – und meldet, wie der Upload endete. Gutschrift zu Amazon hochladen tut dasselbe an der gebuchten Verkaufsgutschrift. Beide Aktionen sind nur bei Belegen von Amazon-Aufträgen aktiv. Für mehrere Belege nehmen Sie Jetzt hochladen auf dieser Seite.

Ältere Rechnungen nachholen

Ist Rechnungen hochladen ab beim Einschalten leer, setzt der Connector das heutige Datum ein. Sollen ältere Rechnungen auch zu Amazon, setzen Sie das Datum zurück und wählen Fehlende Rechnungen einreihen. Das Datum ist Pflicht, solange der Marktplatz Rechnungen hochlädt: Ohne es würde Fehlende Rechnungen einreihen jede Rechnung einreihen, die je für einen Amazon-Auftrag gebucht wurde.

Rechnungsnummern

Amazon lehnt eine Rechnungsnummer ab, die andere Zeichen enthält als die Buchstaben A–Z, Ziffern, Leerzeichen und , / \ - _ ; : # – etwa einen Punkt. Der Connector prüft das vor dem Senden und setzt solche Belege auf Abgelehnt. Ändern Sie für künftige Belege die Nummernserie unter Debitoren & Verkauf Einr. (Felder Gebuchte Rechnungsnummern und Gebuchte Gutschriftsnummern). Bereits gebuchte Belege laden Sie in Seller Central hoch und markieren sie mit Als manuell hochgeladen markieren.

Aufträge mit mehreren Lieferungen

Mit VCS will Amazon eine Rechnung je Lieferung. Fakturieren Sie deshalb jede Lieferung einzeln: Der Connector ordnet jede Rechnung über ihren Gesamtbetrag einer Lieferung des Auftrags zu. Eine Rechnung über mehrere Lieferungen passt zu keiner und wird nach einem Tag Betragsabweichung. Ohne VCS meldet Amazon bei einem Auftrag mit mehreren Lieferungen unter Umständen 79518, weil es die Lieferung der Rechnung braucht; laden Sie die Rechnung dann in Seller Central hoch und markieren Sie sie als manuell hochgeladen.

79510: Amazon hat schon eine Rechnung

Meldet Amazon 79510, hat es für den Auftrag bereits eine Rechnung. Hat Business Central für den Auftrag keinen anderen Beleg derselben Art hochgeladen (mit VCS: für dieselbe Transaktion), gilt der Upload als Angenommen. Gibt es einen solchen Beleg, behält Amazon den zuerst hochgeladenen, und der Upload steht auf Abgelehnt. Ersetzt die neue Rechnung die alte, laden Sie sie in Seller Central hoch und markieren sie als manuell hochgeladen.

79525, 79509 und Invoice by Amazon

  • 79525: Amazon erstellt die Rechnung dieses Auftrags selbst. Prüfen Sie die Einstellungen des Umsatzsteuer-Berechnungsservice in Seller Central und das Feld Rechnungsupload der Marktplatzteilnahme: Stellt Amazon Ihre Rechnungen aus, passt VCS mit Amazon-Rechnungen.
  • 79509: Amazon nimmt von diesem Verkäuferkonto keine Rechnungsuploads an. Prüfen Sie in Seller Central, ob der Umsatzsteuer-Berechnungsservice auf das Hochladen eigener Rechnungen eingestellt ist.
  • Invoice by Amazon: Stellt Amazon bei VCS mit eigenen Rechnungen den Beleg einer Transaktion trotzdem selbst aus, meldet das der Rechnungsdatenbericht (InvoiceCreatedByAmazon, CreditNoteCreatedByAmazon oder Von Amazon ausgestellt). Der Connector lädt dafür nichts hoch; der Upload wird Nicht erforderlich.

Feed-Tracker und E-Mails

Jeder Upload ist ein eigener Feed UPLOAD_VAT_INVOICE im Amazon-Feed-Tracker. Dort zählt nur Amazons Ablehnung als Fehler; 79510, 79517 und ein Bericht, der nichts über die Rechnung sagt, zählen als Warnung. Eine Feed-Ergebnis-E-Mail je Rechnung verschickt der Connector nicht, auch nicht mit den E-Mail-Benachrichtigungen der Amazon-Einstellungen; Fehlschläge meldet die Fehlerbenachrichtigung des Hubs. Das Erzeugen des PDFs zählt Business Central wie einen Ausdruck (Anzahl gedruckt am gebuchten Beleg).

Berechtigungen

Zum Hochladen von Hand genügt der Berechtigungssatz ALN MCA User (merchantCENTRAL Amazon-Benutzer). Das Buchen reiht die Rechnung eines Amazon-Auftrags auch dann ein, wenn der buchende Benutzer keinen Amazon-Berechtigungssatz hat; Rechnungen anderer Verkaufskanäle bucht Business Central, ohne eine Amazon-Tabelle zu lesen. Benutzer ohne Amazon-Berechtigung sehen im Hub-Monitor keine Zeilen zu Amazon-Rechnungsuploads.