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Befunde

Die SEO-Audit-Befunde sind die Tagesarbeit dessen, der Listing-Inhalte pflegt. Jede Zeile nennt ein Listing, ein Feld, die gebrochene Regel und einen Satz dazu, was Suchmaschinen daraus machen — und führt mit einem Tastendruck dorthin, wo der Text gepflegt wird.

So kommen Sie hin: Über jede der drei Zahlen auf dem Dashboard, über die Aktion Alle Befunde dort, über SEO-Befunde je Zeile in der Marktplatz-Artikelliste, über die Infobox SEO-Befunde an der Marktplatz-Artikelkarte oder über die Suche SEO-Audit-Befunde.


Aufbau der Zeilen

Die Liste ist nach Schweregrad, dann Regel sortiert — Fehler stehen immer oben.

Spalte Bedeutung
Schweregrad Fehler rot, Warnung gelb, Hinweis neutral
Regel Welche der 23 Regeln den Befund erzeugt hat
Marktplatzcode / Unterkontocode Marktplatz und Shop des geprüften Listings — zugleich der Rahmen, in dem Duplikate gezählt werden
Artikelnr. / Artikelbeschreibung Der Business-Central-Artikel dahinter. Der Variantencode und der Titel des Listings sind ausblendbare Zusatzspalten
Geprüftes Feld Das Listing-Feld, das die Regel betrachtet hat
Ist Der gemessene Wert: Länge in Zeichen, Zahl der Bilder oder Zahl der Listings mit demselben Text
Grenze Der Wert, gegen den geprüft wurde. Bei Duplikaten steht hier 1 — mehr als ein Listing mit demselben Text ist eines zu viel
Meldung Was falsch ist und was Suchmaschinen daraus machen. Kein Regelname, sondern die Begründung
Festgestellt am Wann das Audit den Befund erzeugt hat

Befunde sind kein Verlauf

Jedes Audit löscht die alten Befunde des geprüften Listings und schreibt die aktuellen. Die Tabelle zeigt deshalb immer den Stand des letzten Audits je Listing, nie eine Historie. Ein korrigiertes Feld verliert seinen Befund beim nächsten Lauf — nicht in dem Moment, in dem Sie speichern.


Arbeitsweise: Fehler zuerst

  1. Fehler abarbeiten. Das sind die Listings, die eine Suchmaschine so nicht ranken kann — ein fehlender Titel oder zwei Listings hinter einem Pfad kosten nicht Ranking, sie kosten die Seite.
  2. Eine Zeile wählen und mit Eingabe den Marktplatz-Artikel öffnen. Dort steht das Feld, über das sich die Regel beschwert; die Infobox SEO-Befunde zeigt alles, was an diesem Listing sonst noch offen ist.
  3. Feld füllen, dann auf der Karte SEO prüfen — die Befunde des Listings werden sofort neu geschrieben, und die Infobox ist die Probe.
  4. Zurück in der Liste Warnungen sichten. Duplikate zuerst: Sie betreffen immer mindestens zwei Listings, und beide tragen denselben Befund.
  5. Hinweise sind Vorrat: Schlüsselwörter, Slug, Marke, EAN — jedes davon macht die Seite besser, keines hält sie auf.

Ein Listing bricht in aller Regel mehrere Regeln auf einmal. Deshalb lohnt der Weg über die Artikelkarte mehr als das Abarbeiten Zeile für Zeile: ein Besuch, alle Felder.


Aktionen

Aktion Wirkung
SEO-Audit ausführen Prüft nach Rückfrage jedes Listing im Umfang neu und ersetzt die Befunde durch das aktuelle Ergebnis
Dieses Listing erneut prüfen Prüft nur das Listing der gewählten Zeile, nachdem seine Texte korrigiert wurden, und meldet das Ergebnis
Content mit Copilot entwerfen Fordert von Copilot neue Texte für das Listing der gewählten Zeile an. Der Entwurf wird ein Content-Vorschlag, dessen Karte sich sofort öffnet
Marktplatz-Artikel Öffnet die Marktplatz-Artikelkarte des gewählten Befunds — mit Eingabe erreichbar
Artikelkarte Öffnet die Business-Central-Artikelkarte dazu, für Beschreibung, Attribute und Herstellerangaben

Das Regelwerk

23 Regeln in acht Gruppen. Grenzen sind Einstellungen aus der Einrichtung; eine Grenze von 0 schaltet die jeweilige Prüfung ab. Ein Feld, das ganz fehlt, erzeugt nur den Fehlt-Befund — die Längenprüfungen desselben Feldes werden dann übersprungen.

Regel Schweregrad Grenze (Standard)
Titel fehlt Fehler
Titel zu kurz Warnung Titel Mindestlänge (20)
Titel zu lang Warnung Titel Maximallänge (150)
Titel doppelt Warnung mehr als ein Listing im selben Shop
Meta-Title fehlt Fehler
Meta-Title zu kurz Warnung Meta-Title Mindestlänge (30)
Meta-Title zu lang Warnung Meta-Title Maximallänge (60)
Meta-Title doppelt Warnung mehr als ein Listing im selben Shop
Meta-Description fehlt Fehler
Meta-Description zu kurz Warnung Meta-Description Mindestlänge (70)
Meta-Description zu lang Warnung Meta-Description Maximallänge (155)
Meta-Description doppelt Warnung mehr als ein Listing im selben Shop
Beschreibung fehlt Fehler
Beschreibung zu kurz Warnung Beschreibung Mindestlänge (300 sichtbare Zeichen)
Schlüsselwörter fehlen Hinweis
Slug fehlt Hinweis
Slug ungültig Warnung nur a-z, 0-9 und einfache Bindestriche; Segmente mit /
Slug doppelt Fehler mehr als ein Listing im selben Shop
Bild fehlt Fehler
Zu wenige Bilder Warnung Min. Bilder (1)
Marke fehlt Hinweis Marke und Hersteller leer
EAN fehlt Hinweis
Kategorie fehlt Warnung Marktplatzkategorie leer

Die Schweregrade bedeuten: Fehler — die Suchmaschine kann die Seite so nicht ranken. Warnung — sie kostet Ranking. Hinweis — sie könnte besser sein.

Warum „Slug doppelt" ein Fehler ist und „Titel doppelt" nur eine Warnung

Der Unterschied ist nicht die Schwere der Nachlässigkeit, sondern was technisch passiert.

Zwei Listings mit demselben Titel sind zwei erreichbare Seiten. Die Suchmaschine sieht sie als Kopien, entscheidet sich für eine und rankt die andere schlechter oder gar nicht. Ärgerlich, aber reparabel — und in Sortimenten mit Varianten manchmal sogar hinnehmbar.

Zwei Listings mit demselben URL-Slug sind eine erreichbare Seite. Der Kanal kann unter einem Pfad nur ein Produkt ausspielen; das zweite ist für Kunden und Suchmaschine schlicht nicht da. Kein Text, keine Meta-Angabe und kein Bild gleicht das aus, solange der Pfad kollidiert. Darum ist es der einzige Duplikat-Befund mit Schweregrad Fehler.

Wie Duplikate gezählt werden

  • Verglichen wird je Marktplatz und Unterkonto: Derselbe Titel auf zwei verschiedenen Shops sind für eine Suchmaschine zwei verschiedene Seiten.
  • Verglichen wird normalisiert — getrimmt und ohne Rücksicht auf Groß- und Kleinschreibung. „Kabel USB-C" und „kabel usb-c " sind dasselbe.
  • Leere Werte zählen nicht als Duplikat; dafür gibt es die Fehlt-Regeln.
  • Ein Stapellauf baut dafür einen Index über den gesamten Umfang und schlägt je Listing nur nach. Wird ein einzelnes Listing geprüft, fragt die Regel stattdessen direkt die Datenbank: Ein Vollscan des Shops, um vier Fragen über ein Listing zu beantworten, wäre der falsche Handel — und dreißig übernommene Vorschläge hintereinander täten ihn dreißig Mal.

Was das Audit als Beschreibung und als Bild wertet

Beurteilt wird, was der Kanal ausspielt, nicht was der Marktplatz-Artikel speichert:

  • Beschreibung: zuerst der eigene Text des Listings (er ist variantengenau), sonst über den Beschreibungs-Resolver des Hubs — Marketingtext, externe Quelle wie Icecat, Artikelbeschreibung. Ein Listing, das Icecat befüllt, gilt damit nicht als leer. Gezählt werden nur sichtbare Zeichen: HTML-Tags werden entfernt, die gängigen Entitäten aufgelöst, Leerraum zusammengefasst.
  • Bilder: die Bildzeilen des Kanals und — sofern die Bildquelle des Listings nicht auf Marketplace steht — zusätzlich die Artikelbilder samt Bild der Artikelkarte. Eine hinterlegte Hauptbild-URL zählt als ein Bild, auch wenn es keine Bildzeilen gibt.

Was ein gültiger Slug ist

Kleinbuchstaben a–z, Ziffern und einfache Bindestriche; mehrere Segmente werden mit / getrennt. Kein führendes, abschließendes oder doppeltes Trennzeichen. Umlaute, Leerzeichen und Großbuchstaben sind genau das, was Shops in kodierte Zeichen oder Weiterleitungen verwandeln — und beides rechnet eine Suchmaschine der Seite an.

Beispiel Verdikt
zebra-zd421-etikettendrucker gültig
drucker/zebra-zd421 gültig — Segmente mit /
Zebra ZD421 ungültig — Großbuchstaben und Leerzeichen
zebra--zd421 ungültig — doppeltes Trennzeichen
zebra-zd421- ungültig — abschließendes Trennzeichen

Aufbewahrung

Weil jedes Audit die Befunde des geprüften Listings neu schreibt, wächst die Tabelle nur durch Listings, die nicht mehr geprüft werden — gelöschte Shops, ausgelistete Artikel. Genau dafür ist die Tabelle für die Aufbewahrungsrichtlinien von Business Central registriert, mit Festgestellt am als Datumsfeld. Eine Richtlinie wird nicht automatisch angelegt; sie einzurichten ist Sache des Administrators.