Content Engine
Die merchantCENTRAL Content Engine ist der SEO-Prüfstand für Ihre Listings. Sie prüft die suchmaschinenrelevanten Texte jedes Marktplatz-Listings — Titel, Meta-Title, Meta-Description, Beschreibung, URL-Slug, Bilder und Identitätsdaten — gegen Regeln, die Sie festlegen, und schreibt je Verstoß einen Befund mit Schweregrad und Begründung. In Phase zwei entwirft Copilot aus den Fakten des Listings neue Texte; keiner davon erreicht einen Kanal, bevor ein Mensch ihn übernommen hat.
Die SEO-Felder liegen kanalneutral im Hub am Marktplatz-Artikel. Jeder Connector bildet sie beim Export auf seine Kanalfelder ab (Shopware 6: metaTitle, metaDescription, keywords, seoPathInfo). Die Content Engine kennt keinen Connector — sie liest und schreibt ausschließlich Hub-Felder.
Was kann die Content Engine?
| Funktion | Beschreibung |
|---|---|
| SEO-Audit | Jedes Listing gegen ein Regelwerk aus 23 Regeln: fehlend, zu kurz, zu lang, doppelt, ungültig — mit Schweregrad und einem Satz, was Suchmaschinen daraus machen |
| Grenzen sind Einstellungen | Alle Längen stehen in der Einrichtung. Was Suchmaschinen anzeigen, verschiebt sich; eine Grenze von 0 schaltet die jeweilige Prüfung ab |
| Duplikatprüfung | Titel, Meta-Title, Meta-Description und Slug je Marktplatz und Unterkonto — Slug doppelt ist ein Fehler, weil nur eines der beiden Listings unter dem Pfad erreichbar ist |
| So, wie der Kanal es ausspielt | Beschreibung über den Beschreibungs-Resolver des Hubs, Bilder aus Kanal- und Artikelbildern — ein Listing, das Icecat befüllt, gilt nicht als leer |
| Dashboard | Fehler, Warnungen und Hinweise des letzten Audits, die wartenden Vorschläge und der Grund, falls gerade nichts geprüft wird |
| Befundliste | Die Tagesarbeit: Fehler zuerst, je Zeile der Sprung zum Marktplatz-Artikel und zur Artikelkarte |
| Copilot-Entwürfe | Titel, Meta-Title, Meta-Description, Schlüsselwörter, Slug und HTML-Beschreibung aus den Fakten des Listings — nie aus dem Weltwissen des Modells |
| Freigabe vor dem Kanal | Jeder Entwurf wird ein Content-Vorschlag mit vier Status. Erst Übernehmen schreibt die Hub-Felder, markiert das Listing für die nächste Artikelübertragung und prüft es sofort erneut |
| Täglicher Lauf | Ein Aufgabenwarteschlangenposten prüft den Katalog einmal am Tag; das Audit auf Knopfdruck gibt es auf dem Dashboard, in der Marktplatz-Artikelliste und auf jeder Artikelkarte |
Das Audit braucht keine KI und keinen externen Dienst
Die Prüfung ist reine Regelauswertung über Hub-Tabellen: keine Zugangsdaten, kein HTTP-Aufruf, keine Tokens. Nur die optionalen Copilot-Entwürfe rufen Azure OpenAI auf, und zwar über die gemeinsame KI-Einrichtung des Hubs. Sie können das Modul vollständig nutzen, ohne je eine KI-Ressource einzutragen.
Schnellstart in 5 Schritten
- Hub einrichten — die Content Engine setzt den eingerichteten merchantCENTRAL Hub ab Version 2.106 voraus (Ersteinrichtung)
- Lizenz aktivieren — Modul
CONTENTENGINE; Demo je Mandant und Modul einmal startbar. Ohne Lizenz läuft kein Audit, die Einrichtung bleibt möglich - Grenzen prüfen — die Vorgaben der Einrichtungskarte entsprechen aktuellen Suchergebnisseiten; ändern Sie nur, was Sie besser wissen
- Erstes Audit — vom Dashboard aus starten und die Befunde lesen: Fehler zuerst
- Automatisieren — Aufgabenwarteschlangenposten erstellen legt den täglichen Lauf an; ab dann zeigt das Dashboard den Stand
Abgrenzung zu Icecat
Beide Module hängen am selben Beschreibungs-Resolver, tun aber Verschiedenes:
| merchantCENTRAL for Icecat | Content Engine | |
|---|---|---|
| Rolle | Quelle | Prüfung und Erzeugung |
| Woher kommt der Inhalt | Aus der Icecat-Datenbank, wo Marke und GTIN passen | Aus den Fakten Ihres eigenen Artikels — oder von Ihnen |
| Was entsteht | Marketingtexte, Bilder, Datenblätter, Merkmale | Befunde und Textentwürfe für die Suchmaschine |
| Wo es greift | Wo ein Hersteller freigegebene Inhalte liefert | Wo keine Quelle greift: Long Tail, Eigenmarken, B2B-Formulierung — und überall dort, wo der vorhandene Text suchmaschinenseitig schlecht ist |
Kurz: Icecat füllt, die Content Engine prüft das Ergebnis und schreibt dort, wo nichts gefüllt wurde. Ein Listing, dessen Beschreibung aus Icecat stammt, zählt für das Audit als vorhanden — geprüft wird, was der Kanal ausspielt, nicht was am Marktplatz-Artikel gespeichert ist.
Die Themen im Detail
- Ersteinrichtung — von der Installation bis zum ersten Audit
- Content-Engine-Einrichtung (Referenz) — alle Felder mit Bedeutung und Standardwert
- Dashboard — die drei Befundzahlen, die wartenden Vorschläge, die Läufe
- Befunde — die Befundliste und das vollständige Regelwerk
- Content-Vorschläge — Vorschlagsqueue, Vorschlagskarte, Übernehmen und Ablehnen
- Copilot-Entwürfe — der Faktenzwang, die drei Wege zum Entwurf, die Kosten
- Fehlerbehebung — wenn nichts geprüft wird oder ein Befund nicht verschwindet