Copilot-Entwürfe
Copilot entwirft für ein Listing Titel, Meta-Title, Meta-Description, Schlüsselwörter, Slug und eine HTML-Beschreibung. Zwei Sätze beschreiben das ganze Verfahren:
Das Modell schreibt, es weiß nichts. Jede Tatsache, die im Entwurf vorkommen darf, wird ihm als Fakten mitgegeben; der Prompt verbietet ausdrücklich alles andere.
Kein Entwurf erreicht einen Kanal ohne Menschen. Jeder Entwurf wird ein Content-Vorschlag, und erst das Übernehmen schreibt die Hub-Felder.
Der Faktenzwang
Ein Modell, das die Datenrate eines Kabels „wissen" darf, erzeugt eine plausible — und der Händler veröffentlicht sie. Deshalb bekommt es nicht die Frage „was weißt du über dieses Produkt", sondern eine Liste dessen, was Ihr Unternehmen über das Listing weiß.
Was das Modell bekommt
| Fakten | Woher |
|---|---|
| Artikelnummer, Variantencode, Marktplatz | Marktplatz-Artikel |
| Artikelbeschreibung und Artikelkategorie | Business-Central-Artikelkarte |
| Herstellerteilenummer | Artikel (Kreditorenartikelnr.) |
| Artikelattribute als Name-Wert-Paare | BC-Artikelattribute — die einzigen technischen Daten, die im Text vorkommen dürfen |
| Marke, Hersteller, MPN, EAN, Marktplatzkategorie | Marktplatz-Artikel |
| Die aktuellen Texte: Titel, Meta-Title, Meta-Description, Schlüsselwörter, Slug | Marktplatz-Artikel |
| Die Beschreibung, die der Kanal heute zeigt — einschließlich Marketingtext oder Icecat-Inhalt | Beschreibungs-Resolver, auf 4.000 Zeichen gekürzt, damit eine lange Seite nicht das Tokenbudget frisst |
| Die Befunde des letzten Audits zu diesem Listing | SEO-Audit |
Die Befunde sind der Grund, warum der Entwurf meist trifft: Das Modell bekommt nicht nur das Produkt, sondern die Mängelliste — und die Anweisung, jeden Punkt darauf aufzulösen.
Was das Modell nicht bekommt
Keine Preise. Keine Bestände. Keine Kundendaten. Keine Lieferantendaten. Nichts davon steht in den Fakten, und nichts davon gehört auf eine Produktseite, die eine Suchmaschine indexiert.
Auch die Telemetrie hält sich daran: Sie meldet Zähler und Dauer eines Laufs, niemals Texte und niemals Artikelnummern.
Was der Prompt vorschreibt
Die Regeln, die mit jedem Aufruf mitgehen — und die Grenzen aus Ihrer Einrichtung stehen mit ihren Zahlen darin, sodass das Modell dieselben Werte genannt bekommt, gegen die das Audit den fertigen Text anschließend prüft:
- Nur die Fakten. Keine erfundene Spezifikation, Zahl, Kompatibilität, Zertifizierung oder Behauptung. Sind die Fakten dünn, ist weniger Text die richtige Antwort, nicht geratener.
- Sprache aus Content-Sprache, sonst die Sprache des anfordernden Benutzers.
- Ton: präzise, fachlich, für einen Einkäufer, der die Warengruppe kennt. Keine Superlative, keine Marketingfüllung, keine Ausrufezeichen, keine Preise, keine Lieferversprechen.
- Längen wie in der Einrichtung. Meta-Title und Meta-Description müssen je ein vollständiger Satz sein — nie ein abgeschnittener, nur damit er passt.
- Schlüsselwörter: drei bis sechs kommagetrennte Begriffe aus den Fakten.
- Slug: der Titel als URL-Pfad, Kleinbuchstaben, Ziffern, einfache Bindestriche, höchstens 80 Zeichen.
- Beschreibung: HTML nur mit
<p>,<h2>,<ul>und<li>— was das Produkt ist und tut, dann die Daten aus den Attributen als Liste, dann der typische Einsatz. Kein<h1>, keine Inline-Styles, keine Links, keine Bilder. - Jeder Audit-Befund muss vom Entwurf aufgelöst werden.
Ihre Stilvorgaben aus der Einrichtung gehen jedem Aufruf mit und gehen den allgemeinen Tonregeln vor.
Die Antwort wird als ein JSON-Objekt erwartet; eine Code-Umrandung wird toleriert, sonst nichts. Jeder Text wird auf die Länge seines Feldes gekürzt — ein Modell, das eine Grenze ignoriert, landet trotzdem, und das Audit des übernommenen Listings sagt es dann. Kommt nichts Brauchbares zurück, endet der Versuch als Vorschlag im Status Fehlgeschlagen mit dem Grund am Datensatz.
Die drei Wege zum Entwurf
| Weg | Wo | Verhalten |
|---|---|---|
| Einzeln, interaktiv | Marktplatz-Artikelkarte, Content mit Copilot entwerfen | Der Copilot-Dialog Listing-Content entwerfen: oben eine optionale Anweisung, darunter der Entwurf, dazu Entwurf, Erneut entwerfen, Übernehmen und Verwerfen |
| Einzeln, aus dem Befund | Befundliste, Content mit Copilot entwerfen | Nach einer Rückfrage wird der Entwurf ein Vorschlag, dessen Karte sich sofort öffnet |
| Stapel | Dashboard Content für Fehler entwerfen, Vorschlagsliste Für Listings mit Fehlern entwerfen | Alle Listings mit Fehlerbefund, bis zur Laufgrenze, mit Fortschrittsdialog und Ergebnismeldung |
Der Copilot-Dialog
Im Eingabefeld steht, was der Entwurf betonen soll oder was am letzten falsch war — optional. Drei Vorschläge nehmen die häufigsten Wünsche ab: Mit dem Einsatzzweck beginnen, Mit den technischen Daten beginnen, Kurz halten. Jedes vorgeschlagene Feld ist im Dialog editierbar, die Beschreibung als HTML.
Übernehmen im Dialog tut dasselbe wie das Übernehmen auf der Vorschlagskarte: Der Entwurf wird als Vorschlag festgehalten, auf das Listing geschrieben, das Listing für die nächste Artikelübertragung markiert und sofort erneut geprüft. So ist die Spur dieselbe, egal durch welche Tür ein Text kam. Schlägt das Schreiben fehl, bleibt der Entwurf als offener Vorschlag in der Queue stehen — eine Meldung sagt das und nennt den Grund.
Voraussetzungen
| Voraussetzung | Wo |
|---|---|
| Azure OpenAI — Endpunkt, Bereitstellung und Schlüssel | merchantCENTRAL KI-Einrichtung. Eine Ressource für alle merchantCENTRAL-Module, nicht eine je Connector |
| Funktion „Listing-Content-Entwurf" eingeschaltet | Seite Copilot- und KI-Funktionen von Business Central. Jede KI-Funktion der Plattform ist dort einzeln abschaltbar |
Lizenz CONTENTENGINE aktiv |
Ohne sie kein Entwurf und keine Übernahme |
| Content-Sprache, Stilvorgaben, Max. Vorschläge je Lauf | Content-Engine-Einrichtung |
Fehlt eines der ersten beiden, meldet sich das Modul vor dem Klick auf „Entwerfen" mit Copilot ist für Listing-Content nicht bereit und dem Hinweis, den Administrator um Endpunkt, Bereitstellung und Schlüssel zu bitten und die Funktion einzuschalten. Beide Hälften werden geprüft: eine Ressource, die niemand eingetragen hat, und eine Funktion, die ein Administrator abgeschaltet hat, halten den Aufruf gleichermaßen auf.
Kosten je Entwurf
Ein Entwurf = ein KI-Aufruf. Er zählt gegen das monatliche Tokenbudget der KI-Einrichtung, wie jede andere KI-Funktion der Plattform auch. Der Umfang je Aufruf:
- Eingang: die Fakten des Listings, darunter die aktuelle Beschreibung mit höchstens 4.000 Zeichen
- Ausgang: höchstens 1.500 Token — genug für Titel, Metapaar, Schlüsselwörter, Slug und einige Absätze Beschreibung. Ein Entwurf, der mehr braucht, ist keine Produktseite mehr, sondern eine Broschüre
Ein Erneut entwerfen ist ein weiterer Aufruf, und ein Stapel über fünfzig Listings sind fünfzig. Ist das Budget erschöpft, blockt der Hub-Client, der Entwurf scheitert und der Lauf meldet es. Wie viel verbraucht wurde und wofür, steht im KI-Verbrauchsprotokoll; die Obergrenzen setzen Sie in der KI-Einrichtung.
Zwei Entwürfe desselben Listings sagen dasselbe
Die Temperatur des Aufrufs liegt knapp über null: gerade so hoch, dass ein Entwurf nicht den vorhandenen Text Wort für Wort wiederholt, und niedrig genug, dass zwei Läufe über dasselbe Listing zu denselben Aussagen kommen. Wer eine andere Richtung will, ändert die Anweisung oder die Stilvorgaben — nicht den Zufall.
Siehe auch
- Content-Vorschläge — Vorschlagsqueue, die vier Status, Übernehmen und Ablehnen
- Content-Engine-Einrichtung — Content-Sprache, Stilvorgaben, Laufgrenze
- KI-Einrichtung — Endpunkt, Bereitstellung, Schlüssel, Tokenbudget
- KI-Verbrauchsprotokoll — was jeder Aufruf gekostet hat