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Amazon-MFN-Bestandssynchronisierung

Mit dieser Seite synchronisieren Sie den MFN-Bestand (Merchant Fulfilled Network) mit Amazon. Die Menge je Angebot berechnet die zentrale merchantCENTRAL-Bestandslogik (Bestandsquelle, Sicherheitsbestand, Prozent-Deckel, Höchstmenge, feste Menge). Der Amazon-Connector hat keine eigene Formel.

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  • Über die Liste Amazon-Artikel → Aktionen → Navigieren → MFN-Bestandssynchronisierung

Wie der Bestand zu Amazon kommt

Der regelmäßige Weg ist der Job Amazon-Bestandssynchronisierung (Parameter INVENTORY). Preis- & Bestandssynchronisierungs-Job einrichten auf der Amazon-Verwaltung legt ihn an, zusammen mit dem Job Amazon-Feed-Status-Verarbeitung (Parameter FEED_PROCESS, alle 5 Minuten), der die gesendeten Feeds bei Amazon abfragt und bestätigt. Fehlt der Feed-Prozessor, legt ihn der nächste Preis- oder Bestandslauf an. Bei jedem Lauf:

  1. Die Menge jedes gelisteten, aktiven MFN-Angebots wird mit der merchantCENTRAL-Bestandslogik neu berechnet und als Marktplatzmenge gespeichert.
  2. Weicht sie von der Menge ab, die Amazon zuletzt bekommen hat, wird Menge aktualisieren gesetzt.
  3. Alle markierten Mengen gehen in einem JSON_LISTINGS_FEED an Amazon. Ein Feed nimmt 1.000 Angebote auf; sind es mehr, folgen im selben Lauf weitere Feeds.
  4. Sobald der Feed-Prozessor Amazons Verarbeitungsbericht zum Feed gelesen hat, wird die Markierung zurückgesetzt. Hat sich die Menge inzwischen erneut geändert, markiert sie der nächste Lauf wieder.

Sie müssen die Mengen also nicht von Hand neu berechnen, damit sie bei Amazon ankommen.

Nur gelistete, aktive MFN-Angebote

Die Bestandssynchronisation schickt nur Mengen für Angebote mit ASIN und Angebotsstatus Aktiv. Der Job und die Aktionen an Amazon-Artikelkarte und Artikelliste berücksichtigen dabei nur Marktplätze mit Für Bestand verwenden (siehe Amazon-Marktplatzteilnahmen). Geschlossene Angebote bleiben geschlossen. FBA-Mengen verwaltet Amazon selbst: Der Connector liest sie mit dem Job FBA_INVENTORY bzw. FBA-Bestand aktualisieren in der Liste Amazon-Artikel nach Art aufgeteilt nur ein (siehe Amazon-Artikelkarte).

Datenübernahme und Kanalwechsel

Hat ein Marktplatz einen Stichtag aus der Amazon-Datenübernahme, sendet Business Central für ihn weder Preise noch Bestand, bis er freigegeben ist und sein Stichtag begonnen hat; eine Aktion von Hand bricht dann mit einem Verweis auf die Datenübernahme ab. Stellen Sie einen Artikel mit Auf MFN umstellen zurück auf eigenen Versand (siehe Amazon-Artikel), geht seine aktuell berechnete Menge mit dem Wechsel an Amazon; danach übernimmt ihn die Bestandssynchronisation wie jedes andere MFN-Angebot.

Multipacks

Packs sind eigene Angebote mit eigener SKU. Jeder Preis- und jeder Bestandslauf lässt den Hub ihre Mengen und Preise neu berechnen und sendet die geänderten in einem eigenen Feed; Mengen gehen nur für Packs im Eigenversand (MFN) an Amazon. Die Packs eines Artikels öffnen Sie auf der Amazon-Artikelkarte mit Angebote.


Verwendung

Option Wirkung
Bestand synchronisieren Sendet die Menge aller gelisteten MFN-Angebote, auch unveränderte, frisch berechnet.
Bestand synchronisieren mit Lagerortfilter Wie oben, aber nur für die Angebote dieses Lagerorts. Andere bereits markierte Mengen gehen im selben Feed mit.
Bestand synchronisieren mit Nur Änderungen synchronisieren Der reguläre Lauf von Hand gestartet: nur Mengen, die Amazon noch nicht hat.

Ein Angebot, dessen Menge noch in einem unbestätigten Feed steckt, wartet auf diesen Feed und wird nicht doppelt gesendet. Jeder dieser Läufe – wie der Job INVENTORY und die Preis- und Bestandssynchronisation – wertet zu Beginn zuerst die fertigen Feeds aus und gibt dann Sperren frei, die frühere Läufe hinterlassen haben: Sync-Sperren, die älter als 30 Minuten sind, und Feed-IDs, deren Feed fehlt oder seit mehr als 2 Stunden hängt. Feeds, die Amazon noch verarbeitet, behalten ihre Artikel – ebenso ein fertiger Feed, dessen Verarbeitungsbericht noch nicht gelesen ist, bis der Bericht vorliegt oder zwei Stunden vergangen sind; danach gilt er als nicht verarbeitet. Einen Feed, den Amazon ohne Ergebnisdokument beendet hat, gibt der Connector sofort frei; seine Mengen gehen mit dem nächsten Lauf erneut hinaus.

Einzelne Artikel und Angebote

Auch die Aktionen an Amazon-Artikelkarte und Artikelliste gehen denselben Weg: ein JSON_LISTINGS_FEED mit dem Marktplatz des Artikels, ein Eintrag im Feed-Tracker, und die Menge bleibt markiert, bis der Feed-Prozessor die Bestätigung von Amazon abgeholt hat. Lehnt Amazon sie ab, sendet sie der nächste reguläre Lauf erneut.

Aktion Wirkung
Bestand synchronisieren (Amazon-Artikelkarte und Artikelliste) Berechnet die Menge der ausgewählten Artikel neu und sendet sie – ein Feed je Marktplatz der Auswahl, nicht einer je Artikel. Das Ergebnis zeigt gesendete, wartende und übersprungene Artikel. Übersprungen werden FBA-Angebote, Artikel ohne ASIN, geschlossene Angebote (dafür gibt es Angebot reaktivieren) und Artikel eines Marktplatzes, für den Für Bestand verwenden ausgeschaltet ist. Alle Marktplätze der Auswahl werden geprüft, bevor etwas hinausgeht: Hat einer keine Marktplatzteilnahme mit Marketplace-ID, bricht die Aktion mit dem Fehler Marktplatz nicht eingerichtet ab; die Fehlermeldung öffnet mit Marktplatzteilnahmen öffnen die Amazon-Marktplatzteilnahmen.
Angebot schließen (Amazon-Artikelkarte) Sendet die Menge 0 und setzt das Angebot auf Geschlossen. Für einen FBA-Artikel lehnt die Aktion ab: Seine Menge bestimmt Amazon – schließen Sie das Angebot in Seller Central oder stellen Sie den Artikel zuerst auf MFN um.
Angebot reaktivieren (Amazon-Artikelkarte) Berechnet die Menge neu, sendet sie und gibt das Angebot wieder frei; den Status liefert die nächste Statusabfrage von Amazon. Für einen FBA-Artikel lehnt die Aktion ab wie Angebot schließen.

Die Mengen aller Artikel einer Artikelkategorie senden Sie, indem Sie die Liste Amazon-Artikel nach Artikelkategoriencode filtern, die Zeilen markieren und Bestand synchronisieren wählen.

Steckt die Menge eines Artikels noch in einem unbestätigten Feed, wartet die Auswahl auf diesen Feed; Angebot schließen und Angebot reaktivieren brechen mit einem Hinweis ab. Sonst könnte der neue Feed den älteren überholen – Amazon verarbeitet Feeds nicht zwingend in der Reihenfolge, in der sie eingehen.

Wenn Amazon das Schließen oder Reaktivieren ablehnt

Angebot schließen und Angebot reaktivieren setzen den Status sofort, Amazon bestätigt die Menge erst mit dem Feed. Lehnt Amazon sie ab oder scheitert der Feed, bekommt das Angebot beim Verarbeiten des Feeds seinen vorherigen Status zurück – ein Angebot, dessen Schließen Amazon abgelehnt hat, ist also wieder aktiv, weil es bei Amazon weiterverkauft. Der Grund steht im Aktivitätsprotokoll und in den Feed-Fehlern. Welche Menge Amazon dann hat, ist offen; für ein wieder aktives Angebot sendet die nächste Bestandssynchronisation die berechnete Menge.

Hat Amazon den Feed verarbeitet, lässt sich aber nicht sagen, ob die Änderung angenommen wurde – Amazons Bericht nennt eine Ablehnung ohne erkennbare SKU, oder nach zwei Stunden liegt kein lesbarer Bericht vor –, bleibt der Status, wie er ist. Die Menge bei Amazon gilt dann als unbekannt, und das Aktivitätsprotokoll verweist auf Angebotsstatus aktualisieren.

Artikel mit Synchronisierungsbedarf zählt die Angebote, deren Menge von der zuletzt an Amazon gesendeten abweicht – Stand der letzten Neuberechnung. Statistik aktualisieren rechnet die Mengen vorher neu.

Nach dem Listen eines Angebots

Ein neu gelistetes Angebot schickt seine Menge an der Bestandssynchronisation vorbei, auf manchen Wegen mindestens 1. Deshalb gilt die Menge bei Amazon danach als unbekannt. Die erste Bestandssynchronisation nach dem Listen sendet die berechnete Menge, auch wenn sie 0 ist.

Automatisierung

Automatische Synchronisierung einrichten auf dieser Seite richtet denselben Job INVENTORY ein wie Preis- & Bestandssynchronisierungs-Job einrichten auf der Amazon-Verwaltung.